An der Börse gibt es immer einen Hype. Nicht jeder bekommt die gleiche Aufmerksamkeit, nicht jeder Hype reisst gleich viele Anleger in den Abgrund. Doch gibt es sie immer wieder. Ein Hype entsteht, weil sich viele Aktionäre gewillt sehen, Aktien kaufen zu müssen, weil es "in" ist, sie zu besitzen. Warnende Worte prasseln ab , wie Regen auf einer neugewachsten Motorhaube. Je mehr gewarnt wird, umso stärker der Drang der Neulinge, das Verbotene haben zu wollen. Die Geschichte endet immer gleich.
Die wohl bekannteste Bubble (Blase) ist die Spekulation um die holländischen Tulpenzwiebeln im 17.Jahrhundert. Manch einer hat sogar sein Haus hergegeben, um ja eine bestimmte Sorte besitzen zu dürfen. Dieser Hype ist schon lange her. In unseren Tagen werden Hypes um kleine Aktien gemacht, die sogenannten Pennystocks, und es wird versucht, täglich einen zu entfachen. Meist sind das kleine Aktien, die vor sich hin dümpeln. Mit Börsenbriefen und Push-Kommentaren in Aktienforen werden Käufer animiert, diese zu erwerben.
Wenn die Nachfrage sich leicht erhöht, beginnt bei diesen umsatzarmen Werten der Aktienkurs bereits zu steigen. Weitere Käufer springen auf den Zug der steigenden Kurse, da sie an dem Anstieg von Anfang an mitverdienen wollen. Weitere Anleger gesellen sich auf die Käuferseite , noch weiter steigt der Kurs. Sogar so weit, ...
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