London (BoerseGo.de) - Die britische Bank Barclays hat ihre Anteile an dem US-Vermögensverwalter Blackrock für 5,5 Milliarden US-Dollar (4,3 Milliarden Euro) verkauft. Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, bot es 26,2 Millionen Aktien für je 160 US-Dollar an. Damit lag der Verkaufspreis leicht unter dem New-Yorker Schlusskurs. Weitere 2,6 Millionen Papiere könnten die Käufer zusätzlich erwerben, hieß es. Blackrock selbst will unterdessen 6,4 Millionen seiner eigenen Aktien zu 156,80 Dollar das Stück zurückkaufen - das wären insgesamt also rund 1 Milliarde Dollar.
Barclays hatte 2009 ihre Vermögensverwaltungs-Sparte Barclays Global Investors (BGI) für 13,5 Milliarden Dollar an Blackrock verkauft und im Gegenzug einen Teil des Kaufpreises in Blackrock-Aktien erhalten. Der Blackrock-Anteil, den die britische Bank daraufhin hielt lag bei 19,6 Prozent und hatte ursprünglich noch einen Wert von 6,1 Milliarden Dollar.
Barclays trennt sich nun von dem Anteil, der der Bank 2011 wegen Kursverlusten Abschreibungen eingebrockt hatte, um den erhöhten Eigenkapitalanforderungen im Rahmen von Basel III nachzukommen.
