DEUTSCHE BANK - Bei der seit Jahren zum Verkauf stehenden Deutsche-Bank-Tochter BHF zeigen sich Auflösungserscheinungen. Zum Ende des dritten Quartals kündigten rund 20 Mitarbeiter aus der Kernsparte des Instituts, dem Private Banking. (FTD S. 15)
SIEMENS - Der Ausflug ins Geschäft mit dem Sonnenstrom endet für den Technologiekonzern Siemens in einem finanziellen Desaster. Siemens muss mit dem Ausstieg erneut Belastungen von brutto mehr als 250 Millionen Euro verbuchen, heißt es. Diese setzen sich aus Firmenwertabschreibungen, operativen Verlusten sowie Abschreibungen auf bereits begonnene Solaranlagen zusammen. (FTD S. 3)
THYSSENKRUPP - Der Stahlkonzern ThyssenKrupp gefährdet durch wiederholte Umweltverstöße die endgültige Betriebserlaubnis für sein neues Werk in Brasilien. Die brasilianische Umweltbehörde verhängt weitere Strafen für das Werk nach der jüngsten Staub- und Grafitemission. (FTD S. 4/Süddeutsche Zeitung S. 17)
LUFTHANSA - Die Fluggesellschaft Lufthansa und ihr Partnerunternehmen Turkish Airlines sprechen über eine Vertiefung ihrer Beziehungen. Eine Fusion sei aber reine Spekulation, sagte ein Unternehmenssprecher. (FTD S. 3)
ALLIANZ - Der Versicherungskonzern Allianz verliert einen seiner wichtigsten Manager in der Industrieversicherung. Klaus Martin Przybyla wird im Januar 2013 Vorstandschef der neuen Aktiengesellschaft, die der japanische Versicherer Mitsui Sumitomo in Köln gegründet hat. (FTD S. 2)
BEATE UHSE - Der Vorstandschef Serge van der Hooft hat Beate Uhse mit hartem Sparkurs saniert. Die Erotik-Kette will das Schmuddel-Image ablegen und umwirbt verstärkt Frauen mit Dessous und Spielzeug. (Süddeutsche Zeitung S. 18)
DESERTEC - Das Wüstenstromprojekt Desertec weckt zunehmend globales Interesse. Nun prüft erstmals ein chinesisches Unternehmen eine Beteiligung. Die State Grid Corporation of China ist der größte Netzbetreiber der Welt. Auch der US-Solartechnikhersteller First Solar will Gesellschafter werden. Er ist derzeit nur assoziierter Partner. (FTD S. 1)
MICROSOFT - Der Softwarekonzern Microsoft prüft den Bau eigener Smartphones für den Fall, dass die Partner scheitern. (FTD S. 8/Handelsblatt S. 24)
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November 05, 2012 00:31 ET (05:31 GMT)
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