Zürich (ots) - Der griechische Spitzenpolitiker Akis
Tsochatzopoulos sitzt derzeit in Athen in Untersuchungshaft. Dem
ehemaligen Verteidigungsminister wird von den Behörden vorgeworfen,
er habe bei zwei Rüstungsgeschäften Schmiergelder kassiert. Nun zeigt
sich, dass sich die Schweizer Justiz schon seit langem mit dem Fall
beschäftigt. Über Offshore-Firmen in Liberia, Panama und Zypern soll
das vermeintliche Bestechungsgeld in die Schweiz geflossen sein.
Diese Firmen sollen in Verbindung zum Ex-Minister stehen. Die
griechischen Behörden interessierten sich in den vergangenen Jahren
offenbar besonders für Konten bei den Schweizer Niederlassungen von
Crédit Lyonnais und Morgan Stanley. Die Banken nehmen dazu keine
Stellung.
Vor kurzem wurden nun offenbar weitere Gelder bei Schweizer Banken
entdeckt, die in Verbindung zur Affäre stehen könnten, berichten
griechische Medien. Dabei soll es sich um Konten bei der Schweizer
Grossbank UBS handeln. Personen aus dem Umfeld des Ministers, gegen
die ebenfalls ermittelt wird, sollen über mehrere Konten in der
Schweiz verfügen. Laut Insidern in Athen ist zu erwarten, dass die
griechischen Behörden diesbezüglich ein Rechtshilfegesuch an die
Schweiz richten werden. Noch ist aber kein entsprechendes Gesuch bei
den Schweizer Behörden eingegangen, heisst es beim Bundesamt für
Justiz.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Tel-Nummer: 043 444 59 00
Tsochatzopoulos sitzt derzeit in Athen in Untersuchungshaft. Dem
ehemaligen Verteidigungsminister wird von den Behörden vorgeworfen,
er habe bei zwei Rüstungsgeschäften Schmiergelder kassiert. Nun zeigt
sich, dass sich die Schweizer Justiz schon seit langem mit dem Fall
beschäftigt. Über Offshore-Firmen in Liberia, Panama und Zypern soll
das vermeintliche Bestechungsgeld in die Schweiz geflossen sein.
Diese Firmen sollen in Verbindung zum Ex-Minister stehen. Die
griechischen Behörden interessierten sich in den vergangenen Jahren
offenbar besonders für Konten bei den Schweizer Niederlassungen von
Crédit Lyonnais und Morgan Stanley. Die Banken nehmen dazu keine
Stellung.
Vor kurzem wurden nun offenbar weitere Gelder bei Schweizer Banken
entdeckt, die in Verbindung zur Affäre stehen könnten, berichten
griechische Medien. Dabei soll es sich um Konten bei der Schweizer
Grossbank UBS handeln. Personen aus dem Umfeld des Ministers, gegen
die ebenfalls ermittelt wird, sollen über mehrere Konten in der
Schweiz verfügen. Laut Insidern in Athen ist zu erwarten, dass die
griechischen Behörden diesbezüglich ein Rechtshilfegesuch an die
Schweiz richten werden. Noch ist aber kein entsprechendes Gesuch bei
den Schweizer Behörden eingegangen, heisst es beim Bundesamt für
Justiz.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Tel-Nummer: 043 444 59 00
© 2012 news aktuell-CH
