FAIRFIELD (Dow Jones)--Der US-Mischkonzern General Electric (GE) stimmt seine Anleger auf eine schwächer Margenentwicklung ein. Die Gewinnmarge werde in diesem Jahr möglicherweise nicht so stark wachsen wie erwartet, sagte CEO Jeff Immelt. Die Differenz werde aber 2013 wieder ausgeglichen, versprach er.
Schuld daran sei einzig der höhere Absatz von Windturbinen, deren Gewinnmargen niedrig sind und die deshalb den Durchschnitt drücken. Von diesen Turbinen würden 2012 mehr ausgeliefert als im kommenden Jahr, sagte Immelt auf einer Veranstaltung in Florida.
GE hatte wiederholt für das laufende Jahr eine Verbesserung der Marge um 50 Basispunkte auf 15,4 Prozent in Aussicht gestellt. Von diesem Ziel nahm Immelt aber nun Abstand und erklärte, die Marge könnte möglicherweise auch nur um 30 Basispunkte zulegen. Für 2013 erwartet der CEO aber eine Verbesserung um 50 bis 70 Basispunkte. Über den Zeitraum von zwei Jahren könne sich damit die Marge um insgesamt 100 Basispunkte auf 15,9 Prozent erhöhen, sagte er.
"Alles in Allem fühlen wir uns mit den insgesamt 100 Basispunkten wohl", sagte Immelt. "Ich bin eigentlich recht zuversichtlich, dass wir die Margen erreichen können und wir freuen uns darauf, ihnen das zu beweisen".
-Von Bob Sechler; Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/jhe
(END) Dow Jones Newswires
May 23, 2012 12:39 ET (16:39 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
