MADRID (Dow Jones)--Die spanische Bank BBVA prüft den Verkauf ihrer Pensionsgeschäfte in Lateinamerika. Die Bank will nach eigenen Angaben weiter in der Region investieren, sich dabei aber auf das Kerngeschäft konzentrieren. Für die gemessen am Marktwert zweitgrößte Bank Spaniens hat Lateinamerika im Bereich Banking und Versicherung Priorität, wie die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA mitteilte.
In einer Pflichtmitteilung an die spanische Aufsichtsbehörde schreibt die BBVA, dass sie die Pensionsgeschäfte in Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru in den kommenden Quartalen verkaufen wolle. Ein Verkauf müsse aber nicht zwingend zustandekommen. Eine Entscheidung in diesem Jahr sei unwahrscheinlich.
Der Bereich verwaltet den Angaben zufolge 55 Milliarden Euro Vermögen und brachte es 2011 auf einen Nettogewinn von 231 Millionen Euro. Basierend auf zuletzt in dem Sektor vereinbarten Transaktionen könnte BBVA mehr als 3,46 Milliarden Euro erlösen.
Die Madrider Großbank hatte jüngst angekündigt, den Anweisungen der Regierung zu folgen und weitere 1,8 Milliarden Euro für Not leidende Immobilienkredite zurückzustellen. Dies werde den Nettogewinn in diesem Jahr mit 1,3 Milliarden Euro belasten.
-Von Santiago Perez, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/mgo
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May 24, 2012 07:36 ET (11:36 GMT)
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