Der deutsche Aktienmarkt hat seine steile
Aufwärtsbewegung vom Freitag am Montag mit vermindertem Tempo
fortgesetzt. Der deutsche Leitindex
Interessant werde in den kommenden Tagen die Entwicklung der Marktpsychologie, die besonders von den Notenbanken und ihren Zinsentscheidungen beeinflusst werden dürfte, sagte Analyst Cameron Peacock von IG Markets. LBBW-Investmentanalyst Bernd Fernow sieht nach dem Gipfel nun die Europäische Zentralbank (EZB) am Zug. "Die jüngsten Äußerungen aus dem Euro-Tower haben Hoffnungen auf eine Zinssenkung am kommenden Donnerstag geweckt", sagte Fernow. Sollte die EZB passiv bleiben, könnte dies die Börsen enttäuschen. Auf der Agenda stehen am Nachmittag noch einige Konjunkturdaten aus den USA wie der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes und die Bauausgaben.
BANKEN GEFRAGT
Aus Branchensicht standen wie bereits am Freitag Banken-Titel im
Mittelpunkt des Kaufinteresses. Die Sektorwerte profitierten
indirekt von der auf dem EU-Gipfel beschlossenen Schaffung einer
unabhängigen gemeinsamen Bankenaufsicht. Diese gilt als
Voraussetzung dafür, dass sich marode Banken künftig direkt aus
Mitteln der Rettungsfonds rekapitalisieren können. Deutsche Bank
Linde
RHÖN NACH GEPLATZTER ÜBERNAHME SEHR SCHWACH
Lufthansa
Nach der zunächst gescheiterten Übernahme durch den
Medizinkonzern Fresenius
Im SDax
--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
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AXC0109 2012-07-02/12:08
