Die Lage der VW-Tochter Seat wird zunehmend kritischer. Die Marke leidet stark unter der Euro-Krise und dem Absatzeinbruch in Südeuropa. Die VW-Chefetage sucht nach neuen Strategien, um das Überleben Seats zu sichern.
Die Lage der spanischen Volkswagen-Tochter Seat wird bei Europas größtem Autobauer zunehmend kritisch gesehen. Seat habe angesichts des Absatzeinbruchs in Südeuropa die gleichen Probleme wie die angeschlagenen Rivalen Peugeot, Opel und Fiat, sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh am Donnerstag in Wolfsburg.
Im Vergleich zur Konkurrenz habe Seat allerdings den Vorteil, dass die Marke zu dem insgesamt erfolgreichen Großkonzern gehöre. "Da hat man die Möglichkeit, dieses Geschäftsmodell noch etwas länger laufen zu lassen", sagte Osterloh. Allerdings nähmen die Sorgenfalten im Management zu.
Die Krise in Südeuropa bremst auch Volkswagen zunehmend. Der Vorstand hatte deshalb jüngst mitgeteilt, die Erwartungen an das Geschäft in Westeuropa hätten sich weiter eingetrübt. VW beobachte das Marktgeschehen nun noch intensiver. Im April hatte der Konzern den Absatz weltweit um gut sechs Prozent gesteigert. Damit fiel der Zuwachs nur noch halb so hoch aus wie im März. Vor allem Seat litt ...
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