Brüssel (BoerseGo.de) - Frankreich, Belgien und Luxemburg wollen die Muttergesellschaft des zusammenbrechenden Finanzkonzerns Dexia weiter mit Staatsgarantien stützen. "Die drei Staaten haben am 21. Mai beschlossen, um die Verlängerung dieser Garantie zu bitten", sagte der belgische Ministerpräsident Elio Di Rupo im belgischen Parlament, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagabend berichtete.
Die Bitte um Verlängerung der ansonsten am 31. Mai auslaufenden Garantien in Höhe von 45 Milliarden Euro, richtet sich an die Europäische Kommission. Sie ist die oberste europäische Wettbewerbshüterin.
Der Dexia-Konzern wird nach seiner Beinahe-Pleite im vergangenen Jahr nun abgewickelt. Der belgische Arm des Finanzdienstleisters wurde bereits in Belfius umbenannt, während der Luxemburger Zweig an eine Investorengruppe aus Katar verkauft werden soll.
