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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

=== 

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In den USA findet vor dem langen Feiertagswochenende zum "Memorial Day" ein verkürzter Anleihehandel statt.

MONTAG: In Österreich und der Schweiz bleiben die Börsen wegen des Pfingstmontags und in den USA wegen des "Memorial Day" geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (13.02 Uhr)

INDEX                Stand      +-% 
Nasdaq-Future     2.538,50   +0,09% 
S&P-500-Future    1.322,70   +0,01% 
Euro-Stoxx-50     2.147,49   -0,42% 
Stoxx-50          2.270,05   -0,37% 
DAX               6.319,78   +0,06% 
FTSE              5.323,92   -0,49% 
CAC               3.025,38   -0,42% 
Nikkei-225        8.580,39   +0,20% 
EUREX                Stand  +-Ticks 
Bund-Future            144      +1 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Positive Vorgaben der europäischen Börsen dürften am Freitag auch an den US-Börsen zum Start für leicht steigende Kurse sorgen. Marktexperte David Morrison von GFT verweist auf eine Erholung im europäischen Bankensektor, die für eine Stimmungsaufhellung sorge. Die Umsätze dürften indes dünn ausfallen, da am Montag in den USA der Feiertag "Memorial Day" begangen wird und die Börse geschlossen bleibt. Am Berichtstag findet deswegen bereits am Anleihemarkt nur eine verkürzte Sitzung statt. Angesichts des derzeit sehr unsicheren Umfeldes sei vor dem verlängerten Wochenende nicht auszuschließen, dass viele Akteure Positionen glatt stellen.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
    15:55 Index der Verbraucherstimmung der Universität 
          Michigan Mai (2. Umfrage) 
          PROGNOSE:   77,8 
          1. Umfrage: 77,8 
          zuvor:      76,4 
 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Eindeckungskäufe vor dem langen Wochenende sorgen für Gewinne an Europas Aktienmärkten. "Angesichts des schwachen Monats Mai dürften gerade Hedgefonds nicht gewillt sein, in diesem überverkauften Markt 'short' zu sein. Denn jede 'bullishe' Schlagzeile kann einen kräftigen Anstieg der Kurse bewirken", sagt ein Börsianer. Ein anderer Händler argumentiert mit der Nachricht, dass die spanische Bankia mit zwei Staatsbanken verschmolzen werden soll. "Damit würde das angeschlagene Kreditinstitut aus dem Schussfeld der Märkte gezogen werden", heißt es. Gleichzeitig sinken die Renditen der Staatsanleihen aus Spanien und Italien. Der Euro zieht zum Dollar an und erholt sich vom Tagestief bei 1,2518 auf 1,2568 Dollar. Gegen den Trend verlieren europaweit Telekommunikationswerte durchschnittlich 1,2 Prozent. Hier schlägt das Minus beim Schwergewicht Deutsche Telekom von 7,9 Prozent auf 8,17 Euro zu Buche. Allerdings ist der Rücksetzer bloß "optischer" Natur, denn die Aktie wird ex Dividende von 0,70 Euro gehandelt.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt   +/- %  Fr, 8.54 Uhr  Do, 18.00 Uhr 
EUR/USD    1,2577   0,15%        1,2559         1,2583 
EUR/JPY  100,0259   0,02%      100,0078       100,0095 
EUR/CHF    1,2017   0,00%        1,2016         1,2025 
USD/JPY   79,5360  -0,14%       79,6470        79,4800 
GBP/USD    1,5679   0,05%        1,5671         1,5697 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Spekulationen um die Zukunft Griechenlands in der Eurozone haben das Geschehen dominiert. Dabei sorgte die Aussage des italienischen Ministerpräsidenten Monti, wonach Griechenland in der Eurozone bleiben werde, kaum für Erleichterung. Am Devisenmarkt stand der Euro weiter unter Druck. Mit 1,2528 Dollar bewegte er sich weiter in der Nähe seines jüngsten Tiefs von 1,2515. Der Dollar zeigte sich zum Yen leicht erholt auf 79,59 Yen. "Die Investoren haben weiter sehr wenig Vertrauen in die Börsen und Finanzmärkte insgesamt aufgrund dessen was in Europa passiert....die Folgen eines mögliches Austritts Griechenlands aus der Eurozone wären katastrophal", sagte Francis Lun, Direktor bei Lyncean Securities. Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Kurse der chinesischen Banken. Hier belastete ein Bericht, wonach die Geldinstitute im laufenden Jahr erstmals seit sieben Jahren ihre Ziele für das Kreditvolumen nicht erreichen werden. Dahinter stehe die Verlangsamung des Konjunkturwachstums in China, so der Bericht.

CREDIT

Die Risikoaufschläge an den europäischen Kreditmärkten kommen am Freitag weiter zurück. "Die Entspannung vom Donnerstag setzt sich fort", so ein Händler. Die Umsätze seien immer noch sehr hoch. Der Markt stelle sich auf weiterhin starke Kursauschläge ein, auch Intraday, also innerhalb der Sitzungen. "Jede Aussage zu Griechenland oder Spanien kann die Kurse stark bewegen", so ein Händler. "Das Sommerloch fällt wohl aus", ergänzt er.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

Evonik geht noch vor der Sommerpause an die Börse

Im Sommer soll es nun endlich soweit sein. Die Eigentümer von Evonik setzen ihre Pläne für einen Börsengang ungeachtet des schwierigen Börsenumfelds um. Das Spezialchemieunternehmen soll noch vor der Sommerpause an die Börse kommen, wie die Eigentümer der Evonik Industries AG bestätigten.

Siemens-Tochter Osram baut Werk in China

Die Licht-Tochter der Siemens AG baut ein neues Werk in China. Osram will in der Fertigungstätte in der chinesischen Provinz Jiangsu LED-Chips in Gehäuse einbauen, wie das Unternehmen mitteilte. Die dazu notwendigen LED-Chips sollen weiterhin ausschließlich in Regensburg und Penang gefertigt werden.

Daimler baut bei Bustochter Evobus 630 Stellen ab

Die Daimler-Bustochter Evobus GmbH baut an ihren beiden Produktionsstandorten Mannheim und Neu-Ulm etwa 630 Stellen ab. Auf betriebsbedingte Kündigungen werde aber bis Ende 2018 verzichtet, darauf haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat verständigt.

Baden-Württemberg verklagt EdF wegen EnBW-Anteilskauf - Kreise

Der umstrittene Ankauf eines EnBW-Aktienpaketes durch die baden-württembergische Landesregierung hat offenbar ein juristisches Nachspiel. Das Bundesland habe den Verkäufer der Beteiligung, den französischen Versorger Electricité de France (EdF), auf Schadensersatz in Höhe von rund 2 Milliarden Euro verklagt, sagte eine mit der Sache vertraute Person zu Dow Jones Newswires.

Gläubigerausschuss von Schlecker kommt zusammen - dpad

Am (heutigen) Freitag geht es um die Zukunft der insolventen Drogeriekette Schlecker und ihrer noch 13.500 Beschäftigten. Gegen Mittag soll der vorläufige Gläubigerausschuss von Schlecker in Ehingen zusammentreffen, wie die Nachrichtenagentur dapd berichtet.

Hochtief-Konsortium baut für 1,39 Mrd Euro Autobahn in Kanada

Hochtief mischt beim Bau einer Autobahn in Kanada mit. Ein Konsortium um die Hochtief PPP Solutions North America und die Muttergesellschaft ACS habe den Financial Close für das Projekt "Northeast Anthony Henday Drive" in Edmonton erreicht, teilte das Unternehmen mit.

Dickes Auftragspolster bringt Schuler Gewinnschub

Dem Pressenhersteller Schuler hat der hohe Orderbestand im ersten Geschäftshalbjahr einen Ergebniszuwachs beschert. Mit 21,7 Millionen Euro hat sich das Konzernergebnis mehr als verdreifacht, wie der Spezialist für Umformtechnik mitteilte.

Europäischer Emissionshandel verdirbt Airbus das Geschäft

Der Flugzeughersteller Airbus leidet unter dem Streit um den europäischen Emissionshandel. Die Volksrepublik China bewilligt ihren Airlines derzeit keine Bestellungen bei dem europäischen Unternehmen. Derzeit lägen Bestellungen aus China über 45 Flieger auf Eis, sagte Günter Butschek, Geschäftsführer von Airbus Deutschland. Damit wehre sich das Land gegen die Einbeziehung in das geplante Handelssystem.

Neuer Wirbel um spanische Krisenbank Bankia

Die Aktie der spanischen Krisenbank Bankia ist am Freitag vom Handel an der Börse ausgesetzt worden. Das Unternehmen selbst hat laut Marktregulierer CNMV die Aussetzung beantragt, weil am Berichtstag der Aufsichtsrat über einen Strategieplan berät. Dabei dürfte es um Staatshilfen gehen, ohne die der angeschlagene Sparkassenkonzern nicht mehr überlebensfähig ist.

Spanien will Bankia mit zwei Staatsbanken fusionieren - Zeitung

Spanien arbeitet weiter an der Lösung der Bankenkrise. Einem Zeitungsbericht zufolge will die Regierung um Mariano Rajoy die vor dem Zusammenbruch stehende Bankia SA mit den beiden Staatsbanken Catalunya Banc und Novagalicia Banco zusammenlegen.

WSJ: GE setzt auf Brasiliens Tycoon Batista

Der brasilianische Konzern Grupo EBX hat einen weiteren prominenten Geldgeber gefunden. Der Mischkonzern General Electric (GE) beteiligt sich für 300 Millionen US-Dollar mit 0,8 Prozent an der Holding des Unternehmers Eike Batista.

DJG/gos 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2012 07:03 ET (11:03 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

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