Zürich (ots) - Der heute publizierte Bericht des Seco zu den
Auswirkungen der Personenfreizügigkeit (FZA) auf den Schweizer
Arbeitsmarkt zeigt deutlich: Die Zuwanderung aus dem EU/Efta-Raum hat
stark zugenommen. Die hohen Einwanderungszahlen sind dafür
verantwortlich, dass die Wohnbevölkerung in der Schweiz stark anstieg
- das Wachstum beträgt 0,93 Prozent (vor Einführung FZA: 0,59%).
Der Bericht zeigt weiter: Die Reallöhne in der Schweiz gerieten
aufgrund der Zuwanderung stark unter Druck und nahmen kaum zu; dies
gilt vor allem bei den Einsteigerlöhnen. Die Angestellten Schweiz
fordern eine weitere Verstärkung der flankierenden Massnahmen, um vor
allem dem Lohndumping und der Scheinselbständigkeit zu begegnen.
Die hohen Zuwanderungszahlen haben aber eine weitere Komponente:
Die Belastung für die Arbeitslosenversicherung ist stark gestiegen,
weil schlechter qualifizierte Zuwanderer schnell von höher
qualifizierten in die Arbeitslosigkeit verdrängt werden. Es braucht
Massnahmen, um die Arbeitslosigkeit von schlechter qualifizierten
Zuwanderern zu vermeiden, oder deren Reintegration in das Berufsleben
zu fördern. Es braucht weitere Massnahmen in der Infrastruktur (gegen
volle Züge, gegen steigende Mieten) und in der Gesellschaftspolitik
(sprachliche Integration). Zuwanderung hat viele Gesichter - deshalb
sind die Folgen der Zuwanderung ganzheitlich anzugehen. Der Bericht
zeigt deutlich: Die Wirtschaft ist die grosse Gewinnerin der
Zuwanderung; ausgleichend soll vor allem sie nun ihren Beitrag an
eine gesellschaftsverträgliche Zuwanderung leisten.
Originaltext: Angestellte Schweiz / Employés Suisse
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100006251
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100006251.rss2
Kontakt:
Reto Liniger, Kommunikation Angestellte Schweiz, 079 467 22 77
Auswirkungen der Personenfreizügigkeit (FZA) auf den Schweizer
Arbeitsmarkt zeigt deutlich: Die Zuwanderung aus dem EU/Efta-Raum hat
stark zugenommen. Die hohen Einwanderungszahlen sind dafür
verantwortlich, dass die Wohnbevölkerung in der Schweiz stark anstieg
- das Wachstum beträgt 0,93 Prozent (vor Einführung FZA: 0,59%).
Der Bericht zeigt weiter: Die Reallöhne in der Schweiz gerieten
aufgrund der Zuwanderung stark unter Druck und nahmen kaum zu; dies
gilt vor allem bei den Einsteigerlöhnen. Die Angestellten Schweiz
fordern eine weitere Verstärkung der flankierenden Massnahmen, um vor
allem dem Lohndumping und der Scheinselbständigkeit zu begegnen.
Die hohen Zuwanderungszahlen haben aber eine weitere Komponente:
Die Belastung für die Arbeitslosenversicherung ist stark gestiegen,
weil schlechter qualifizierte Zuwanderer schnell von höher
qualifizierten in die Arbeitslosigkeit verdrängt werden. Es braucht
Massnahmen, um die Arbeitslosigkeit von schlechter qualifizierten
Zuwanderern zu vermeiden, oder deren Reintegration in das Berufsleben
zu fördern. Es braucht weitere Massnahmen in der Infrastruktur (gegen
volle Züge, gegen steigende Mieten) und in der Gesellschaftspolitik
(sprachliche Integration). Zuwanderung hat viele Gesichter - deshalb
sind die Folgen der Zuwanderung ganzheitlich anzugehen. Der Bericht
zeigt deutlich: Die Wirtschaft ist die grosse Gewinnerin der
Zuwanderung; ausgleichend soll vor allem sie nun ihren Beitrag an
eine gesellschaftsverträgliche Zuwanderung leisten.
Originaltext: Angestellte Schweiz / Employés Suisse
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