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FEIERTAGSHINWEIS
FREITAG: In den USA findet vor dem langen Feiertagswochenende zum "Memorial Day" ein verkürzter Anleihehandel statt.
MONTAG: In Österreich und der Schweiz bleiben die Börsen wegen des Pfingstmontags und in den USA wegen des "Memorial Day" geschlossen.
MÄRKTE AKTUELL (18.15 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.528,00 -0,33% S&P-500-Future 1.319,50 -0,23% Euro-Stoxx-50 2.161,87 +0,25% Stoxx-50 2.284,35 +0,26% DAX 6.339,94 +0,38% FTSE 5.351,53 +0,03% CAC 3.047,94 +0,32% DJIA 12.495,66 -0,27% S&P-500 1.320,86 +0,01% Nasdaq-Comp. 2.838,50 -0,03% Nasdaq-100 2.527,42 -0,16% Nikkei-225 8.580,39 +0,20% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 144,32 +33
FINANZMARKT USA
Die Investoren an Wall Street zeigen sich am Freitag unentschlossen und zögerlich. Auch der überraschend gute Index der Universität Michigan für das Verbrauchervertrauen in den USA ändert nichts daran. Wie in vielen europäischen Ländern steht auch in den USA ein langes Feiertagswochenende an, vor dem sich die Anleger nicht gerne festlegen. Dazu kommt, dass die Stimmung an den Börsen in Europa im Laufe des Freitags sehr stark schwankte und keine verlässlichen Vorgaben lieferte. Die Anleger setzen auf Sicherheit und kaufen US-Staatsanleihen. Der Dollar wertet zum Euro auf. Zeitweise mussten für einen Euro weniger als 1,2500 Dollar gezahlt werden. Am Aktienmarkt sind Delphi gefragt. Die Titel des Automobilzulieferers gewinnen 1,2 Prozent, nachdem das Unternehmen am späten Donnerstag die Übernahme der Sparte Motorized Vehicles der FCI Group verbindlich zugesagt hatte. VeriFone Systems brechen um 10,6 Prozent ein. Das Unternehmen hat zwar im zweiten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als erwartet, doch enttäuschte der Ausblick. Semtech steigern sich um 1,8 Prozent, obwohl das Erstquartalsergebnis des Chipherstellers die Erwartungen knapp verfehlt hatte.
FINANZMÄRKTE EUROPA
Gute und schlechte Nachrichten aus Spanien trieben die Märkte zwischen positivem und negativem Terrain hin- und her. Während ein Medienbericht über die Zusammenlegung dreier staatlicher spanischer Banken am Markt zunächst Hoffnungen auf eine Konsolidierung der spanischen Bankenlandschaft weckte, belastete später die Nachricht, dass die Region Katalonien Schwierigkeiten hat, sich zu refinanzieren, und deshalb die Zentralregierung in Madrid um Hilfe gebeten hat. Am Nachmittag erhielten die Märkte Unterstützung von überraschend guten Daten zur Verbraucherstimmung in den USA. Gesucht waren defensive Sektoren wie Pharma und Versorger. Verkauft wurden die Aktien rohstoffnaher Unternehmen. Banken zeigten sich uneinheitlich. Der Industriegütersektor erhielt Unterstützung von Siemens (+2,3 Prozent ). Die Titel profitieren einerseits von der Kaufempfehlung der Deutschen Bank, andererseits von der Expansion der Tochter Osram in China. Osram baut dort eine LED-Fabrik.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8.54 Uhr Do, 18.00 Uhr EUR/USD 1,2515 -0,35% 1,2559 1,2583 EUR/JPY 99,6637 -0,34% 100,0078 100,0095 EUR/CHF 1,2005 -0,09% 1,2016 1,2025 USD/JPY 79,6350 -0,02% 79,6470 79,4800 GBP/USD 1,5648 -0,14% 1,5671 1,5697
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Spekulationen um die Zukunft Griechenlands in der Eurozone haben das Geschehen dominiert. Dabei sorgte die Aussage des italienischen Ministerpräsidenten Monti, wonach Griechenland in der Eurozone bleiben werde, kaum für Erleichterung. Am Devisenmarkt stand der Euro weiter unter Druck. Mit 1,2528 Dollar bewegte er sich weiter in der Nähe seines jüngsten Tiefs von 1,2515. Der Dollar zeigte sich zum Yen leicht erholt auf 79,59 Yen. "Die Investoren haben weiter sehr wenig Vertrauen in die Börsen und Finanzmärkte insgesamt aufgrund dessen was in Europa passiert....die Folgen eines mögliches Austritts Griechenlands aus der Eurozone wären katastrophal", sagte Francis Lun, Direktor bei Lyncean Securities. Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Kurse der chinesischen Banken. Hier belastete ein Bericht, wonach die Geldinstitute im laufenden Jahr erstmals seit sieben Jahren ihre Ziele für das Kreditvolumen nicht erreichen werden. Dahinter stehe die Verlangsamung des Konjunkturwachstums in China, so der Bericht.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Lufthansa kann gesamten Sommerflugplan aus Tegel fliegen
Die verschobene Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens führt bei der Deutschen Lufthansa voraussichtlich nicht zu Flugausfällen. Der Sommerflugplan für Berlin werde ohne Wenn und Aber eingehalten, sagte Oliver Wagner, Leiter Direct Services bei Lufthansa Passage, der Konzernzeitung "Lufthanseat".
S&P erhöht Linde-Rating auf "A" von "A-", Ausblick stabil
Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnoten der Linde AG angehoben. Der Gase- und Anlagenbaukonzern habe seine Finanzkennzahlen in den vergangenen zwei Jahren verbessert und dürfte das Niveau dank seiner konservativen Finanzpolitik in den kommenden Jahren halten, teilte die Ratingagentur mit. Die langfristige Bonitätsnote erhöhte S&P auf "A" von "A-", die kurzfristige auf "A-1" von "A-2".
Fitch bestätigt Munich Re mit "AA-"; Ausblick stabil
Die Ratingagentur Fitch hat das Finanzstärkerating (IFS) und das langfristige Emittenten-Ausfallrating (IDR) der Munich Re mit "AA-" bestätigt. Den Ausblick sieht Fitch stabil.
Klöckner & Co zieht sich komplett aus Osteuropa zurück
Der Stahlhändler Klöckner & Co zieht sich komplett aus Osteuropa zurück. "In den interessanteren Märkten wie Polen oder Tschechien ist unsere Marktposition zu unbedeutend, andere Märkte wie Rumänien oder Bulgarien verlieren deutlich an Attraktivität", sagte der Vorstandsvorsitzende Gisbert Rühl auf der Hauptversammlung des MDAX-Konzerns.
Gesco will nach glänzendem Jahr Rekorddividende zahlen
Nach einem Rekord-Geschäftsjahr will die Investmentgesellschaft Gesco ihre Aktionäre mit einer Ausschüttung in noch nie dagewesener Höhe bedenken. An die Anteilseigner soll für das Geschäftsjahr 2011/12 per Ende März eine Dividende von 2,90 Euro fließen. Im Jahr davor waren es 2,00 Euro.
Praktiker-Investor heißt Anchorage - Kapitalerhöhung geplant
Der angeschlagene Baumarktkonzern Praktiker hat sich für seine Neuausrichtung Hilfe von dem Finanzinvestor Anchorage Capital Europe ins Haus geholt. Wie aus der Einladung für die am 4. Juli stattfindende Hauptversammlung hervorgeht, stammt das vorige Woche vorgestellte neue Sanierungskonzept von den New Yorkern.
Praktiker-Aktionäre fürchten Rettungspläne - Presse
Die Restrukturierungspläne für die Baumarktkette Praktiker schüren laut einem Magazinbericht bei Aktionären und Mitarbeitern die Sorge, vom Regen in die Traufe zu kommen. Der US-Finanzinvestor Anchorage verlange im Gegenzug für einen Kredit über 85 Millionen Euro zur Sanierung eine Überschreibung der profitablen Praktiker-Tochter Max Bahr, berichtet das Magazin Der Spiegel ohne Angabe von Quellen.
Bei Schlecker keimt dank Berggruen-Interesse neue Hoffnung auf
In die Verhandlungen über die Zukunft der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker kommt frischer Schwung. Der einstige Karstadt-Retter Nicolas Berggruen habe Kontakt mit dem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz aufgenommen, bestätigte der Sprecher des Großinvestors, Wolfgang Weber-Thedy. Laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung liegt das Gebot zwischen 100 und 150 Millionen Euro.
BP bestätigt kleineren Umfang für Nabucco-Pipeline
Das europäische Pipeline-Projekt Nabucco wird in wesentlich kleinerem Rahmen realisiert als erhofft. Nabucco werde lediglich bis zur türkischen Grenze mit Europa reichen, bestätigte der Ölkonzern BP, der Mitglied im Konsortium des Projekts ist. Ursprünglich sollte die Pipeline auf rund 3.909 Kilometern Länge Gas aus dem Kaspischen Meer bis nach Europa leiten.
Dell verhandelt über Kauf von Quest Software - Bloomberg
Der US-Computerhersteller Dell plant laut einem Agenturbericht eine milliardenschwere Übernahme. Die Dell Inc verhandele über einen Kauf des Herstellers von Businesssoftware Quest, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise auf ihrer Webseite.
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May 25, 2012 12:16 ET (16:16 GMT)
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