Am deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag hin- und hergegangen. Immerhin gab es zum Schluss doch noch einen kleinen Gewinn: Der DAX stieg um 0,4 Prozent auf 6.340 Punkte. Viel "Rumgemache" führt aber bekanntlich zu nichts. Allen Schwankungen zum Trotz hat sich der DAX seit einer Woche nahezu nicht verändert. Das Geschäft verlief wechselhaft. Eindeckungskäufe von Händlern, die auf sinkende Kurse gesetzt hatten, verhalfen dem Markt zunächst zu Gewinnen. Dann sorgten aber schlechte Nachrichten aus dem Süden für Verluste. Der Präsident der katalonischen Selbstverwaltung, Artur Mas, hat gefordert, dass die Zentralregierung in Madrid die Schuldtitel der Regionen garantiert. Diese hätten wachsende Schwierigkeiten, die Finanzierung zu sichern. Die spanischen Regionen rücken zunehmend in das Zentrum der iberischen Schuldenkrise. Katalonien ist eine der größten und wichtigsten Regionen des Landes. Am Nachmittag leiteten gute Daten zur Stimmung der US-Verbraucher dann aber eine Erholung der Kurse ein. "Vor dem langen Wochenende haben sich die Marktteilnehmer mit einer eindeutigen Positionierung zurückgehalten", meinte ein Händler zu Dow Jones Newswires. Zu Wochenbeginn wird nicht nur der Pfingstmontag begangen, sondern in den USA steht auch der "Memorial Day" auf der Agenda.
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