Im Schatten des Internethandels ist der Fördertechnikhersteller Interroll zum weltweit gefragten Anbieter geworden. Seine Stärke sind robuste und feingesteuerte Systeme - mittlerweile auch jenseits der Versandbranche.
Paket um Paket rauscht auf Rollen und Transportbändern heran, große, kleine, rechteckige. Sie biegen um die Ecke, verschwinden in einem Loch im Zwischenboden, um ein paar Hundert Meter weiter wieder aufzutauchen und sich dann im Nichts zu verlieren. Was so spielerisch ausschaut, ist in Wahrheit eine logistische Meisterleistung. Bis zu 90.000 Pakete schickt der Teleshoppinganbieter QVC Tag für Tag aus seinem Logistikzentrum im niederrheinischen Hückelhoven an seine Kunden, 24 Stunden rund um die Uhr, an 359 Tagen im Jahr.
Damit alles reibungslos funktioniert, sind E-Commerce-Anbieter wie QVC auf eine ausgefeilte interne Logistik und eine robuste Technik angewiesen, die dem Dauereinsatz standhalten. Die wichtigsten Komponenten, wie Rollen, Förderbänder und Elektromotoren liefert das Schweizer Unternehmen Interroll von seinen deutschen Standorten Wermelskirchen, Sinsheim und Hückelhoven-Baal.
Der führende Zulieferer für Förder- und Sortiertechnik stattet mit seinen Schlüsselprodukten die Logistikzentren der Welt aus. Die Deutsche Post gehört genauso zu seinen Kunden wie der US-Pakettransporteur UPS, der in der vergangenen Woche verkündet hat, dass er den niederländischen Konkurrenten TNT Express für 5,2 Milliarden Euro übernehmen will. Pepsi und Procter & Gamble, viele internationale Lebensmittelkonzerne sowie die weltweite Nummer eins im Internet-Handel, Amazon, setzen auf Rollen und Co. von Interroll.
Es ist vor allem der Siegeszug des Internethandels, der die Logistikbranche beflügelt. So hat QVC heute mehr als 10.000 Artikel auf Lager, die täglich ausgeliefert ...
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