Der Börsengang des Chemiekonzerns Evonik könnte noch in letzter Minute abgeblasen werden. Eine Notbremsung sei nicht ausgeschlossen, wenn das Kursniveau an der Börse einbreche, sagte der Chef der RAG-Stiftung, Wilhelm Bonse-Geuking, der Zeitung "Die Welt" (Samstag). Die Bergbaustiftung ist Mehrheitseigentümern von Evonik. Der Chemiekonzern will nach den bisherigen Plänen noch vor der Sommerpause den Sprung an die Börse wagen.
Die Eigner des Konzerns, neben der RAG Stiftung ist das der Finanzinvestor CVC Capital Partners, haben das Volumen des Börsengangs bislang offen gelassen. Man dürfe den Markt nicht überfordern, sagte Bonse-Geuking. "So etwas wie Facebook wollen wir nicht erleben." Die Aktie des online-Netzwerkes Facebook war in den ersten Tagen nach dem Börsengang stark eingebrochen. Käufer der Aktie haben dadurch viel Geld verloren./hff/DP/he
AXC0009 2012-05-27/15:18


