MÄRKTE AKTUELL (18.15 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.537,50 +0,53% S&P-500-Future 1.323,00 +0,61% Euro-Stoxx-50 2.160,31 +0,58% Stoxx-50 2.289,35 +0,49% DAX 6.396,84 +1,16% FTSE 5.391,14 +0,65% CAC 3.084,70 +1,37% DJIA 12.524,46 +0,56% S&P-500 1.324,16 +0,48% Nasdaq-Comp. 2.847,47 +0,35% Nasdaq-100 2.538,27 +0,44% Nikkei-225 8.657,08 +0,74% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 144,43 +12
FINANZMARKT USA
Überwiegend schwache Konjunkturdaten werden an Wall Street ausgeblendet. Die Kurse ziehen auf breiter Front an. Steigender Optimismus vor der Mitte Juni anstehenden Griechenlandwahl und EZB-Spekulationen in der spanischen Bankenkrise werden am Markt als Begründung für die Aufschläge bemüht. Letztlich tun sich Marktteilnehmer jedoch schwer, die positiven Vorzeichen hinreichend zu erläutern. Trotz der steigenden Notierungen warnen Händler vor Euphorie. Denn weiterhin lasten die Sorgen über die spanische Bankenkrise auf dem Sentiment.
FINANZMÄRKTE EUROPA
Marktgerüchte um ein Statement der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Lage der schwer angeschlagenen Banken der Eurozone haben eine Erholung ausgelöst. Hintergrund der Spekulationen, die wie so oft jegliche Details vermissen ließen, ist der aus dem Ruder laufende Kapitalbedarf der spanischen Bankia. Ohne Unterstützung der EZB und/oder des europäischen Rettungsschirms EFSF dürfte Spanien der Lage der heimischen Geldhäuser letztlich kaum noch Herr werden. Nachdem Bankia-Aktien am Pfingstmontag bereits um mehr als 13 Prozent eingebrochen waren, stürzten sie in Madrid um weitere 16,3 Prozent ab. Gesucht waren vor allem die konjunktursensiblen Titel. Angefeuert wurden diese einmal mehr von der Hoffnung auf Wachstumsimpulse in China.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.00 Uhr Mo, 17.40 Uhr EUR/USD 1,2462 -0,58% 1,2535 1,2538 EUR/JPY 98,9967 -0,73% 99,7269 99,6220 EUR/CHF 1,2011 -0,07% 1,2020 1,2019 USD/JPY 79,4010 -0,20% 79,5590 79,4520 GBP/USD 1,5610 -0,43% 1,5678 1,5681
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Hoffnungen auf frische Konjunkturmaßnahmen in China sorgten für Schnäppchenkäufe an den Aktienmärkten. Die Ängste um die Stabilität der Eurozone und die Lage in Spanien rückten damit zwar etwas in den Hintergrund, dämpften aber weiterhin den Risikoappetit der Investoren. Einem Bericht des Shanghai Securities News zufolge plant Peking stimulierende Investitionen, unter anderem in die Infrastruktur des Landes. Das stützte in Schanghai die Aktien von Bahn- und Bauunternehmen und die Automobilwerte. China Railway Erju sprangen um rund 5,6 Prozent nach oben, Tengda Construction Group gar um 9 Prozent. An den asiatischen Märkten außerhalb Chinas waren vor allem Aktien von Unternehmen mit einer starken Geschäftsausrichtung auf den chinesischen Markt gesucht.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Dt Post muss weniger Beihilfe zahlen als zunächst befürchtet
Die Deutsche Post AG muss der Bundesregierung weniger Beihilfe zurückzahlen als zunächst befürchtet. Anstatt der von der Europäischen Union geschätzten 500 Millionen Euro bis 1 Milliarde Euro verlangt die Bundesregierung nur 298 Millionen Euro.
Deutsche Wohnen setzt auf Mieterhöhungen
Höhere Mieten sollen bei der Deutschen Wohnen nach dem Zukauf von 23.500 Wohnungen für eine weitere Verbesserung der Erträge sorgen. Zusätzliches Wachstum erhofft sich das Immobilienunternehmen auch aus der Suche nach Übernahmeobjekten, wie Vorstandsvorsitzender Michael Zahn in einer Telefonkonferenz erläuterte.
Andritz will deutschen Pressenbauer Schuler übernehmen
Die österreichische Industriegruppe Andritz will den deutschen Spezialisten für Umformtechnik Schuler übernehmen. Mehr als ein Drittel haben sich die Österreicher an dem SDAX-Unternehmen mit dem Kauf der Anteile des Großaktionärs - der Familie Schuler-Voith - bereits gesichert. Andritz will mit dem Kauf des Pressenherstellers die Angebotspalette ausweiten.
ACS verkauft Stromleitungen in Brasilien an Chinesen
Der Baukonzern ACS trennt sich von einem Stromleitungsnetz in Brasilien. Insgesamt verkauft das Unternehmen, zu dem auch die deutsche Hochtief AG gehört, fast 2.800 Kilometer Leitung. Käufer ist die chinesische State Grid Corp. Der Preis liegt bei 1,86 Milliarden Brasilianische Real inklusive Schulden oder umgerechnet knapp 750 Millionen Euro.
Thomas Cook-Aktionäre stimmen Verkauf von Tafelsilber zu
Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook kann durch den Verkauf von Flugzeugen und eines Hotels seine Schulden reduzieren. Die Aktionäre des TUI-Mitbewerbers stimmten am Dienstag für die Pläne des Vorstands und billigten die Veräußerung von 19 Flugzeugen und eines Hotels in der Nähe von Disneyland Paris.
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May 29, 2012 12:20 ET (16:20 GMT)
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