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Yen macht Nikkei zu schaffen | ||||||||||||||||
| Starke Währung und Eurokrise belasten Nippons Unternehmen. Der Nikkei 225 hat sich in den vergangenen Wochen - wohl auch wegen des starken Yens - schlechter entwickelt als der Gesamtmarkt. Zwar hat Japan zuletzt viel unternommen, um den Yen zu schwächen, doch weder Interventionen am Devisenmarkt noch eine Ausweitung der Anleihekäufe konnten die Währung nachhaltig schwächen. Im Gegenteil: Nicht zuletzt wegen der Euro-Schuldenkrise wertete der Yen jüngst sogar wieder auf. Selbst die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Fitch von "AA" auf "A+" schwächte die Währung nur kurzfristig. Nikkei unter Druck? Sollte sich die Eurokrise weiter zuspitzen, könnte dies dem Yen einen weiteren Schub verleihen. Nippons Unternehmen hätten dann nicht nur mit einem starken Yen zu kämpfen, sondern auch mit einer womöglich schwächeren Nachfrage aus Europa. Nicht auszuschließen, dass die Schwäche des Nikkei daher anhalten könnte.
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