Nachdem der DAX am Mittwoch mit einem Abschlag von 1,8 Prozent aus dem Handel ging, verlief der gestrige Börsentag zu Beginn etwas freundlicher. Das deutsche Börsenbarometer kletterte im Hoch um mehr als ein halbes Prozent auf bis zu 6.322 Punkte. Die Bankenkrise in Spanien, die Unsicherheiten vor den Neuwahlen in Griechenland und die steigenden Renditen für italienische Staatsanleihen belasten aber grundsätzlich weiter das Handelsgeschehen. Um 14:15 Uhr wurden dann in den USA die aktuellen Daten der privaten Arbeitsagentur ADP veröffentlicht. Demnach schufen die Unternehmen im Mai 133.000 neue Stellen. Analysten hatten aber mit 148.000 neuen Jobs gerechnet. Darüber hinaus liegt der Konjunkturindex der Chicagoer Einkaufsmanager für den Monat Mai bei 52,7 Punkten. Analysten hatten im Schnitt 56,5 Zähler prognostiziert. An der Euwax waren nun wieder Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gesucht. Der Euwax Sentiment Index lag in dieser Phase bei plus 54 Punkten.