Der Smartphone-Boom spült weiter kräftig Geld
in die Kassen des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung
Das Unternehmen gab am Freitag keine Details zu den Sparten oder andere Zahlen bekannt. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern profitiert der Konzern vor allem von der weiterhin ungebremsten Nachfrage nach Smartphones der Galaxy-Reihe, insbesondere des neuen Flaggschiffmodells Galaxy S3. Samsung setzte im zweiten Quartal schätzungsweise 49 Millionen Smartphones ab, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Das seien jedoch weniger als Analysten erwartet hätten. Es habe angesichts der kräftigen Nachfrage Lieferprobleme gegeben habe, hieß es.
Im Markt für Smartphones kämpft Samsung insbesondere mit Apple
Nach Berechnungen der Marktforscher von Strategy Analytics hat
Samsung im ersten Quartal 2012 insgesamt 93,5 Millionen Handys
verkauft. Damit haben die Südkoreaner den Wettbewerber Nokia
In den anderen Sparten sieht es dagegen nicht so gut aus. In der Chipsparte rechnen die Analysten wegen der fallenden Preise und dem rückläufigen PC-Markt mit einem Gewinneinbrauch im zweiten Quartal. Probleme bereitet den Südkoreanern auch die Schulden- und Wirtschaftskrise in Europa, die auf den Verkauf von Konsumgütern wie Fernsehern oder anderen Haushaltsgeräten drückt. Analysten gehen daher davon aus, dass der Gewinn im dritten Quartal vorerst seinen Höhepunkt erreichen wird./dg/DP/zb
ISIN US0378331005 FI0009000681 KR7005930003
AXC0104 2012-07-06/13:06
