Die Lage in Spanien wird immer bedrohlicher. Anleger verlieren das Vertrauen in die viertgrößte Volkswirtschaft Europas. Sie ziehen Kapital aus Spanien ab und treiben die Renditen für Staatsanleihen in die Höhe.
Die Finanzmärkte verlieren allmählich die Geduld mit Spanien. Die Zinsen für spanische Staatsanleihen sind am Freitag erneut gestiegen. Für zehnjährige Papiere lagen sie im frühen Handel bei 6,52 Prozent, sieben Basispunkte über dem Schlusswert vom Donnerstag
Wirtschaftsminister Luis de Guindos hatte am Donnerstagabend erklärt, dass sich die Zukunft des Euros in den kommenden Wochen entscheiden werde. Sie hänge von der Stabilität Spaniens und Italiens ab. "Ich weiß nicht, ob wir am Rand einer Klippe stehen, aber wir sind in einer sehr, sehr schwierigen Lage", sagte Guindos in einer Rede vor Unternehmern in Sitges bei Barcelona.
Das Misstrauen der Anleger schlägt sich auch in einem zunehmenden Kapitalabfluss ...
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