Die angeschlagene Baumarktkette Praktiker kann bei der Umsetzung des neuen Sanierungskonzepts und der damit einhergehenden Kapitalerhöhung auf einen wichtigen Großaktionär zählen. ;Wir ziehen bei der Kapitalerhöhung mit;, sagte Fondsmanagerin Isabella de Krassny dem Anlegermagazin Börse Online. Den voraussichtlichen Bezugspreis für die neuen Papiere von knappüber einem Euro bezeichnet die Großaktionärin als ;Dumpingpreis;. De Krassny kontrolliertüber den Finanzinvestor Maseltov undüber Depots von Kunden der Wieder Privatbank Semper Constantia, bei der sie als Prokuristin fungiert, gut 15 Prozent der Praktiker-Anteile. Grundsätzlich unterstützt sie das neue Sanierungskonzept. ;Wir begrüßen, dass mehr Praktiker-Märkte in Max-Bahr-Filialen umgewandelt werden sollen.; Kritisch sieht sie dagegen, dass die profitable Baumarkttochter Max Bahr als Sicherheit für einen Kredit von Anchorage Capital Group herhalten soll: ;Wir wollen verhindern, dass der Aufsichtsrat eine für die Aktionäre nachteilige Entscheidung trifft.; Die Praktiker-Hauptversammlung muss dem Sanierungskonzept auf der Hauptversammlung am 4. Juli zustimmen. Dieses sieht eine Stärkung der Qualitätsmarke Max Bahr auf Kosten Praktikers vor sowie eine Kapitalerhöhungüber bis zu 57 Millionen neue Aktien.
Hier geht's zum Video
© 2012 Der Aktionär TV
