Wieder sollen syrische Regierungstruppen Zivilisten massakriert haben. Der UN-Menschenrechtsrat ist deshalb zu einer Sondersitzung zusammengetreten. Dieses Mal ist vermutlich mit Konsequenzen für Syrien zu rechnen.
In Syrien haben Regierungstruppen nach Angaben der Opposition erneut ein Massaker an Zivilisten angerichtet. Zwölf Arbeiter seien von Regierungstruppen auf dem Weg nach Hause erschossen worden, sagte ein Vertreter der örtlichen Koordinierungkomitees am Freitag. In Genf hielt der UN-Menschenrechtsrat eine Sondersitzung ab, in Berlin sprach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Russlands Präsident Wladimir Putin über die Lage in Syrien.
Salim Kabbani zufolge wurden die Arbeiter einer Düngemittelfabrik nahe der Stadt Kusseir in der Provinz Homs am Donnerstagabend getötet. Demnach wurden sie an einem als sehr gefährlich geltenden Kontrollpunkt zum Aussteigen aus einem Bus gezwungen und allesamt exekutiert. "Die Einheiten des Regimes haben ihnen die Hände auf dem Rücken gefesselt und dann auf sie geschossen." Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Vorfälle und forderte die UN-Beobachter im Land auf, dorthin zu fahren und Untersuchungen anzustellen.
Ein am Freitag auf dem Portal Youtube ...
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