Angesichts weltweit schwächelnder
Konjunktursignale habe die US-Börsen am Freitag ihre Talfahrt der
vergangenen Tage fortgesetzt. Nach schwachen Arbeitsmarktdaten aus
den USA und wegen der eingetrübten Indikatoren aus Europa und China
sackte der Dow Jones Industrial
Für den marktbreiten S&P 500-Index
"Die Liste der negativen Nachrichten wird immer länger", sagte ein Marktbeobachter mit Blick auf die jüngsten Unsicherheitsfaktoren. Zu den Sorgen um die Eurozone hätten sich nun die sich weltweit eintrübenden konjunkturellen Anzeichen hinzugesellt. Gemäß dem offiziellen Arbeitsmarktbericht vom Freitag sind in den USA im Mai viel weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Im Monatsvergleich stieg die Beschäftigung um 69.000 Stellen, während Volkswirte mit einem Zuwachs um 150.000 Stellen gerechnet hatten. Zudem war die Arbeitslosenquote im Mai überraschend gestiegen.
Hinzu kamen als Belastung schwache Einkaufsmanagerindizes aus Spanien und England sowie die Stimmung in der chinesischen Industrie, die sich stärker eingetrübt hatte als von Volkswirten erwartet. Nun richten sich die Blicke der Anleger noch auf die für den Nachmittag erwarteten Daten zum ISM-Einkaufsmanagerindex für Mai./tav/stw
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0187 2012-06-01/15:59
