Nach schwachen Vorgaben aus Übersee infolge globaler Konjunktursorgen hat der deutsche Aktienmarkt am Montag zum Börsenstart nachgegeben. Nachdem der Dax in der Vorwoche rund viereinhalb Prozent verloren hatte, rutschte der Leitindex erstmals seit Januar wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 6.000 Punkten. Er sank in den ersten Handelsminuten um 1,5 Prozent auf 5.958 Punkte. Der Pharmakonzern Bayer meldet weitere Erfolge in der Krebsbehandlung. Die Ergebnisse von Phase-III-Studien der Mittel Rego-Rafenib und Alpharadin hätten zum Teil eine signifikante Verlängerung der Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung gezeigt, teilte das Unternehmen mit. Volkswagen hat die Details zu seinem Konzernumbau vorgelegt. Dabei gibt es drei Schwerpunkte: das China-Geschäft, das LKW-Geschäft und die Konzerntochter Audi. Konzernweit sollen bis zu 30 Managerposten neu besetzt werden. BASF will in den kommenden vier Jahren weltweit rund 15 Milliarden Euro investieren. Bis zu 40 Prozent sollen dabei auf Schwellenländer entfallen. Die Deutsche Börse ist aus dem EuroStoxx 50 geflogen. Ab dem 18 Juni wird der holländische Chipausrüster ASML das Papier des Börsenbetreibers ersetzen.


