Nach den heftigen Kursverlusten der Vorwoche hat sich der Euro am Montag zumindest stabil über der Marke von 1,24 US-Dollar behaupten können. Am Freitag war der Kurs nach anhaltenden Verlusten zwischenzeitlich sogar bis unter 1,23 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2322 (Donnerstag: 1,2403) Dollar festgesetzt. Größter Belastungsfaktor für den Euro bleibt die Schuldenkrise im Währungsraum. Allein seit Anfang Mai - also binnen Monatsfrist - hat die Gemeinschaftswährung acht Cent an Wert eingebüßt. Am Wochenende sorgten Berichte, das unter seiner Bankenkrise leidende Spanien solle unter den Euro-Rettungsschirm gedrängt werden, für neue Unruhe. Zudem belastet die Krise zunehmend auch den Konjunkturausblick für die Weltwirtschaft. Zuletzt hatten sich die Stimmungsindizes auch außerhalb der Eurozone eingetrübt.