Frankreichs Finanzminister schließt einen Euro-Ausstieg der Griechen nicht aus. Falls Athen nach der Parlamentswahl seine Sparpolitik nicht wie vereinbart fortsetze, werde sich die Frage stellen, sagte Pierre Moscovici.
Der neue französische Finanzminister Pierre Moscovici schließt einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone nicht mehr aus. Sollte Athen nach der erneuten Parlamentswahl Mitte Juni seine Sparpolitik nicht wie vereinbart fortsetzen, werde sich die Frage "zweifellos stellen", sagte Moscovici am Sonntagabend. Die Bundesregierung wies unterdessen Berichte zurück, sie dränge auch das kriselnde Spanien unter den Euro-Rettungsschirm.
"Wir wünschen uns sehr, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt", sagte Moscovici im französischen Fernsehen. Sollten die Griechen aber nach der Wahl die Sparvereinbarungen aufkündigen, werde die Lage "unendlich komplizierter". In Brüssel sagte der Finanzminister am Montag, den Griechen könne keine Empfehlung für die Parlamentswahl gegeben werden. Aber wenn Griechenland in der Eurozone bleiben wolle, müsse die Wahl Ergebnisse bringen, die dies auch erlaubten.
Die Anfang Mai abgewählte Regierung in Athen hatte sich im Gegenzug für Milliardenkredite ...
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