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FEIERTAGSHINWEIS
DIENSTAG: In London bleiben die Börsen wegen des 60-jährigen Thronjubiläums Elizabeth II. geschlossen.
MITTWOCH: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Volkstrauertags geschlossen.
DONNERSTAG: In Österreich bleiben die Börsen wegen Fronleichnam geschlossen.
MÄRKTE AKTUELL (18.10 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.470,00 +0,04% S&P-500-Future 1.279,00 +0,47% Euro-Stoxx-50 2.087,31 +0,40% Stoxx-50 2.217,44 +0,18% DAX 5.969,40 -0,15% CAC 2.986,10 +1,07% DJIA 12.101,54 +0,00% S&P-500 1.280,43 +0,18% Nasdaq-Comp. 2.763,40 +0,12% Nasdaq-100 2.475,36 -0,11% Nikkei-225 8.382,00 +1,04% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 145,86 +2
FINANZMARKT USA
Der gute ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe ließ die Kurse nur vorübergehend zulegen. Neben Zweifeln an einer tragfähigen Erholung der US-Wirtschaft lasten enttäuschende europäische Konjunkturdaten auf den Aktienkursen. Auch die Schuldenkrise in der Eurozone bleibt ein zentrales Thema. Der spanische Finanzminister hat die Märkte mit der Aussage aufgeschreckt, sein Land habe effektiv keinen Zugang zu den Kapitalmärkten mehr. Die Facebook-Aktie scheint ihre Talfahrt für's erste gestoppt zu haben. Sie legt um 0,1 Prozent zu, notiert damit aber immer noch weit unter ihrem Ausgabekurs von 38 Dollar, zu dem sie vor gut zwei Wochen an die Börse gebracht wurde. Starbucks fallen um 3,2 Prozent. Die Kaffeehaus-Kette kauft für 100 Millionen Dollar eine Bäckereikette, um ihr Angebot an Speisen zu erweitern.
FINANZMÄRKTE EUROPA
Einen Tag vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank standen die Kursampeln für Europas Börsen auf "Grün". Europaweit zogen die Kurse an - mit den Ausnahmen Athen und Frankfurt. Eine monatliche Umfrage in den USA unter Einkäufern im Dienstleistungssektor schnitt im Mai etwas besser ab als Volkswirte erwartet hatten. Daraufhin machten die Kurse, die zuvor schon im Plus lagen, noch etwas Boden gut. Wie schon am Montag machten Bankenaktien Boden gut. Der Sektor stieg um 0,8 Prozent. Erneut waren vor allem die Aktien der französischen und italienischen Geldhäuser ein Kauf. BNP-Paribas, Crédit Agricole und Société Générale verteuerten sich zwischen 2,4 und 4 Prozent. Aber auch die Papiere der spanischen Santander und der italienischen Intesa-SanPaolo legten zu. In Lissabon zogen Aktien der Banco Espirito Santo um mehr als 12 Prozent an. Commerzbank legten 1,6 Prozent zu.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.25 Uhr Mo, 17.55 Uhr EUR/USD 1,2434 -0,64% 1,2514 1,2497 EUR/JPY 97,7852 -0,41% 98,1848 97,7900 EUR/CHF 1,2009 -0,01% 1,2011 1,2007 USD/JPY 78,6490 0,24% 78,4630 78,2550 GBP/USD 1,5354 -0,27% 1,5395 1,5382
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Nach dem Ausverkauf zu Wochenbeginn hat sich an den Finanzmärkten in Ostasien am Dienstag leichter Optimismus breit gemacht. Händler verwiesen zur Begründung vor allem auf die kurzfristig angesetzte Telefonkonferenz der G-7-Finanzminister und -Notenbankchefs im Tagesverlauf und damit verbundene Hoffnungen auf Maßnahmen zur Konjunkturbelebung bzw. zur Eindämmung der Schulden- und Bankenkrise. Für positive Impulse sorgte daneben Zinsfantasie. Wie erwartet senkte die australische Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte und auch beim Treffen des Rats der EZB am Mittwoch gilt eine leichte Zinssenkung nicht als ausgeschlossen. Spekuliert wird auch über eine mögliche weitere EZB-Liquidätsspritze für das europäische Finanzsystem.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
VW schraubt weiter an seinem Lkw-Imperium
Europas größter Autobauer Volkswagen baut seine Macht über den Lkw- und Motorenhersteller MAN aus. Der DAX-Konzern hat seinen Anteil an seiner Tochter weiter aufgestockt und hält mittlerweile gut 75 Prozent der Stimmrechte.
Premiumautobauer wachsen in China weiter rasant
Die deutschen Hersteller von Oberklasseautos wachsen in China weiter rasant. Vieles spricht dafür, dass der mittlerweile größte Automobilmarkt der Welt trotz wachsender Konjunktursorgen in der Volksrepublik Erfolgsgarant für Audi, BMW und Co bleiben wird.
E.ON findet "Unregelmäßigkeiten" im Energiehandel
Der Energieversorger E.ON hat "Unregelmäßigkeiten" in den Büchern eines seiner Energiehändler festgestellt. Der Schaden werde voraussichtlich im "niedrigen zweistelligen Millionenbereich" liegen, sagte ein Unternehmenssprecher.
WestLB-Eigentümer einigen sich auf Details der Zerschlagung
Bei der WestLB scheint eine Einigung vorzuliegen, wie die Landesbank entsprechend der Vorgaben der Europäischen Kommission zerschlagen werden kann. Dies erläuterte der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans bei einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags.
S&P stuft Südzucker auf "BBB+" hoch, Ausblick stabil
Standard & Poor's (S&P) hat die langfristige Bonitätsnote der Südzucker AG auf "BBB+" von "BBB" angehoben. Der Konzern habe seine Finanzkennzahlen weiter verbessert und profitiere dabei von der Dynamik im Zuckermarkt der Europäischen Union, schrieb die Ratingagentur in einer Studie.
Schlecker-Gläubiger beschließen Zerschlagung - dapd
Die Schlecker-Gläubiger ziehen einen Schlussstrich unter das Kapitel der einst größten Drogeriemarktkette Deutschlands: Sie beschlossen auf der Gläubigerversammlung die Zerschlagung des Unternehmens. Die Anton Schlecker e.K. wird damit abgewickelt.
Q-Cells bestätigt Verkauf von Dünnschichttochter an Chinesen
Nach der Übernahme des deutschen Solarzellenherstellers Sunways setzen chinesische Unternehmen ihre Einkaufstour in der schwächelnden deutschen Solarindustrie fort. Das chinesische Energieunternehmen Hanergy übernimmt von dem insolventen Solarkonzern Q-Cells dessen Dünnschichttochter Solibro.
WSJ: Autopsiebericht von MF Global belastet Corzine
Im Oktober des vergangenen Jahres ist das Finanzunternehmen MF Global mit riskanten Finanzwetten kollabiert und hat seine Kunden auf Forderungen von 1,6 Milliarden US-Dollar sitzen lassen. Nun macht einer der Konkursverwalter den ehemaligen Chef dafür mitverantwortlich: John S. Corzine habe die Risiken erhöht, aber versäumt, die Kundengelder zu schützen.
WSJ: Korruptionsskandal beschert Wal-Mart-Board Denkzettel
Ein Korruptionsskandal in Mexiko hat mehrere Board-Mitglieder von Wal-Mart eine unangefochtene Wiederwahl gekostet. Bei der Hauptversammlung des weltgrößten Einzelhändlers fielen 15 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen den Direktor und früheren Unternehmenschef H. Lee Scott aus. Der derzeitige CEO Michael Duke musste immer noch 13 Prozent der Stimmen gegen sich hinnehmen.
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DJG/raz
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June 05, 2012 12:46 ET (16:46 GMT)
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