Nach der Übernahme von Kabel BW hebt Unitymedia Synergien – und baut Beschäftigte ab. Ein Standort wird komplett geschlossen. Konzernchef Lutz Schüler nennt das einen Erfolg.
Deutschlands zweitgrößter Kabelkonzern Unitymedia wird nach der Übernahme von Kabel BW 232 Arbeitsplätze abbauen. Das sind neun Prozent aller Beschäftigten. Neben den Standorten Heidelberg, Kerpen und Bochum ist insbesondere Marburg betroffen. Wie Unitymedia-Chef Lutz Schüler dem Handelsblatt (Mittwochsausgabe) sagte, werde das Kundenzentrum in der nordhessischen Stadt verkauft. "Marburg ist der einzige Standort, von dem wir uns komplett trennen", sagte der Manager. Die Beschäftigten würden eine zweijährige Gehalts- und Beschäftigungsgarantie sowie eine Prämie von bis zu 15 000 Euro für die Zustimmung zum Betriebsübergang erhalten. In Marburg beschäftigt Unitymedia ...
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