Gestützt auf erhoffte Konjunkturmaßnahmen hat der deutsche Aktienmarkt den Sorgen über die Eurokrise getrotzt. Am Dienstag kletterte er auf den höchsten Stand des Monats. Nach einem positiven Start und einem nur kurzen Abstecher in die Verlustzone baute der Dax seine Gewinne nach der Eröffnung der US-Börsen weiter aus. Der deutsche Leitindex schloss mit plus 1,84 Prozent auf 6.363,36 Punkte. Für den MDax ging es um 2,06 Prozent auf 10.297,46 Punkte hoch, der TecDax gewann 1,21 Prozent auf 740,03 Punkte. Marktanalyst Gregor Kuhn von IG Markets machte die " Hoffnung auf geldpolitische Lockerungen der US Notenbank Fed, Fortschrittsmeldungen bei den Koalitionsverhandlungen in Griechenland sowie einen festen Start der US-Börsen "als Triebfedern für die starke Entwicklung des Dax aus. Weder gestiegene Zinsen für kurz laufende spanische Anleihen noch ein schwacher ZEW-Konjunkturindex belasteten die deutschen Börsen. Nach Ansicht von Händler Markus Huber von ETX Capital und Marktanalyst Markus Kraus von GKFX Deutschland könnten die enttäuschenden ZEW-Daten die Notenbanken sogar zu weiteren Wachstumsimpulsen veranlassen.
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