Die Polizei findet bei einer Durchsuchung des Ex-Präsidenten der Vatikanbank ein brisantes Schreiben an den Papst. Darin beschreibt der Ex-Santander-Banker die Missstände in dem Institut - und fürchtet um sein Leben.
Geheime Konten und Angst um sein Leben. Die Affäre um die Entlassung des Ior-Präsidenten Ettore Gotti Tedeschi wird immer mysteriöser. Bei einer Hausdurchsuchung von Gotti Tedeschi im Zusammenhang mit einem völlig anderen Bestechungsskandal des Rüstungskonzern Finmeccanica ist die Polizei auf brisante Dokumente gestoßen.
Wie italienische Medien berichten, hat Tedeschi seitenlange Schreiben an den Papst vorbereitet, in dem der ehemalige Santander-Banker die Missstände in dem Finanzinstitut des Vatikans beschreibt. Danach sollen sowohl Politiker als auch streitbare Vermittler und Strohmänner der organisierten Kriminalität chiffrierte Konten bei dem Institut für Religiöse Werke haben, wie das Ior (Istituto delle Opere Religiose ) übersetzt heißt.
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