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Brasilien hinkt hinterher | ||||||||||||||||
| Leitzinssenkung soll helfen, die Wirtschaft anzukurbeln. Die Zeiten, in denen Brasiliens Wirtschaft Wachstumsraten von über 4 Prozent aufweist, gehören erst mal der Vergangenheit an. Nach 2,7 Prozent 2011 erwartet der IWF 2012 ein Wachstum von 3,0 Prozent Unternehmen unter Druck Die Wachstumsschwäche beruht auch auf hausgemachten Fehlern. Da es Präsidentin Dilma Rousseff versäumt hat, wichtige Reformen auf den Weg zu bringen, haben brasilianische Unternehmen in puncto Wettbewerbsfähigkeit enormen Nachholbedarf. Dies zeigt sich an den gesunkenen Erträgen zahlreicher Konzerne im ersten Quartal und an der schwachen Performance des Leitindex Bovespa. Ob die Zinssenkung Ende Mai - übrigens die siebte in Folge - von 9,0 auf 8,5 Prozent helfen wird, die Wirtschaft und die Kurse anzukurbeln, bleibt abzuwarten. Kurzfristig spricht eher wenig für eine Trendwende, wenngleich der brasilianische Aktienmarkt mittel- und langfristig weiterhin attraktiv erscheint.
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