Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
100 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

=== 

SPRUCH

Gleich zwei Ratingagenturen haben ihre Bonitätsbewertungen für Spanien gesenkt. Zunächst senkte am Mittwochabend Egan-Jones das Rating auf "CCC+" von "B" und damit auf Ramschstatus. Nur eine Stunde später zog Moody's nach und nahm das Rating auf "Baa3" von "A3" herunter. Zudem steht das Rating unter Beobachtung für eine mögliche weitere Abstufung. Zuletzt hatte Fitch in der Vorwoche sein Spanien-Rating um drei Stufen auf "BBB" gesenkt. Zur Begründung wurde von Moody's auf das Hilfspaket zur Rekapitalisierung der Banken in Höhe von bis zu 100 Milliarden Euro verwiesen. Dies dürfte die Staatsverschuldung weiter belasten, die sich seit dem Beginn der Finanzkrise bereits drastisch erhöht habe. Zudem habe das Land derzeit nur sehr begrenzten Zugang zu den Kapitalmärkten. Die schwache konjunkturelle Entwicklung in Spanien schränke zudem die finanziellen Spielräume des Landes weiter ein. Moody's senkte außerdem das Rating für Zypern um zwei Stufen auf "Ba3" von "Ba1" nach unten genommen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 DE/Fraport AG, Verkehrszahlen Mai

07:00 DE/Kabel Deutschland Holding AG, Jahresergebnis

07:00 DE/Heidelberger Druckmaschinen AG, ausführliches Jahresergebnis

08:00 DE/Gerry Weber International AG, Ergebnis 2Q

08:00 DE/Deutsche Beteiligungs AG, Ergebnis 1H, Frankfurt

DIVIDENDENABSCHLAG

Krones                        0,60 EUR 
   Rhön-Klinikum                 0,45 EUR 
   Interseroh                    3,25 EUR 

Koch Gruppe Automob. Vorzüge 0,04 EUR

PVA Tepla                     0,15 EUR 
   Reply Deutschland             0,45 EUR 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- EU 
  11:00 Eurostat, Verbraucherpreise Mai 
        Eurozone 
        PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+2,4% gg Vj 
        Vorabschätzung:       +2,4% gg Vj 
        zuvor:    +0,5% gg Vm/+2,6% gg Vj 
 
  11:00 Eurostat, Arbeitskosten 1Q 
        Eurozone 
        PROGNOSE: +2,4% gg Vj 
        zuvor:    +2,8% gg Vj 
 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
        PROGNOSE: -2.000 auf 375.000 
        zuvor:   -12.000 auf 377.000 
 
  14:30 Verbraucherpreise Mai 
        PROGNOSE: -0,3% gg Vm 
        zuvor:     0,0% gg Vm 
        Verbraucherpreise Kernrate 
        PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
        zuvor:    +0,2% gg Vm 
 
  14:30 Leistungsbilanz 1Q 
        PROGNOSE: -134,0 Mrd USD 
        zuvor:    -124,1 Mrd USD 
 
 

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

11:00 IT/Auktion 2,5-prozentiger Staatsanleihe (BTP) 
         mit Laufzeit 2015 im Volumen von 2 bis 3 Mrd EUR 
         Auktion 4,25-prozentiger Staatsanleihe (BTP) 
         mit Laufzeit März 2020 im Volumen von 0,75 bis 1,5 Mrd EUR 
         Auktion 4,25-prozentiger Staatsanleihe (BTP) 
         mit Laufzeit Februar 2019 
 
11:30 HU/Auktion 7,75-prozentiger Staatsanleihe 
         mit Laufzeit Februar 2015 im Volumen von 20 Mrd HUF 
         Auktion 7,00-prozentiger Staatsanleihe 
         mit Laufzeit Juni 2022 im Volumen von 11 Mrd HUF 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                 zuletzt      +/- % 
DAX                  6.152,49     -0,14% 
DAX-Future           6.125,50     -1,10% 
XDAX                 6.125,37     -1,10% 
MDAX                 9.981,88     -0,63% 
TecDAX                 733,97     -0,44% 
Euro-Stoxx-50        2.143,50     +0,01% 
Stoxx-50             2.310,04     +0,07% 
Dow-Jones           12.496,38     -0,62% 
S&P-500-Index        1.314,88     -0,70% 
Nasdaq-Comp.         2.818,61     -0,86% 
EUREX                 zuletzt      +/- Ticks 
Bund-Future            142,13      +14 
 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Angesichts der Abstufung von Spanien durch Moody's auf nur eine Stufe über "Junk"-Status zeigen sich der Euro und der S&P-Future am frühen Donnerstag überraschend robust. Der S&P-Future handelt 1 Prozent über dem Tief vom Mittwochabend. "Vielleicht ist die Abstufung keine Belastung mehr für die Märkte, nachdem Fitch in der vergangenen Woche schon vorgeprescht ist", sagt ein Händler. Allerdings sei Vorsicht angesagt. Denn selbst bei guten Vorgaben aus dem späten US-Handel und aus Asien seien die Kurse an den europäischen Börsen und die Anleihen aus der Peripherie nur allzu oft im Verlauf des Handels unter Druck geraten. "Mit der Schuldenkrise verkauft man eben weiter europäische Assets", sagt der Händler.

Rückblick: Vor den Wahlen in Griechenland und dem so genannten Großen Verfall an den Terminbörsen am Freitag hielten sich die Anleger zurück. Konjunkturelle Schwächesignale verstärkten die vorsichtige Haltung. Aus China gab es Aussagen, dass das Wachstum im zweiten Quartal unter sieben Prozent fallen könnte. Die US-Einzelhandelsumsätze überzeugten ebenfalls nicht.

DAX/MDAX/TECDAX

Gefragt waren die Versorger mit Berichten, wonach die deutschen Energieversorger E.ON, RWE und Vattenfall rund 15 Milliarden Euro Schadensersatz für den Atomausstieg einklagen wollen. E.ON gewannen 1,9 Prozent, RWE 0,8 Prozent. Auch sonst waren Aktien gesucht, die nicht konjunkturabhängig sind. Verluste verbuchten dagegen die Automobilwerte. Sie litten unter Nachrichten zur Wachstumsschwäche in China. Daimler verloren 2,1 Prozent, VW 1,8 Prozent. Auch die Zulieferer kamen unter Druck. Mit Ausnahme von Deutz: Volvo will zum größten Einzelaktionär bei dem Motorenbauer aufsteigen. Deutz gewannen 12,1 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 UHR): 6.125 (XETRA-Schluss: 6.152) Punkte

Ruhig verlief der nachbörsliche Handel am Mittwoch nach Aussage es Händlers von Lang & Schwarz. Gesucht gewesen seien TUI, die nachrichtenlos um 2 Prozent zulegten.

USA / WALL STREET

Nach einem zunächst ereignislosen Handel gaben die Kurse an Wall Street im späten Geschäft am Mittwoch nach. Auslöser war die Abstufung Spaniens auf "CCC+" von "B" durch die Ratingagentur Egan-Jones. Es war bereits die vierte Abstufung der Iberer durch Egan-Jones seit Anfang Mai, das damit jetzt auf "Junk-Status" rangiert. Schon zuvor hatte starke Zurückhaltung im Vorfeld der Griechenland-Wahl am kommenden Wochenende geherrscht. Je nach Wahlausgang ist es möglich, dass ein Austritt des Landes aus der Eurozone akut wird. Dazu kamen leicht enttäuschende Daten zum US-Einzelhandelsumsatz und Aussagen aus China, dass das Wachstum im zweiten Quartal unter sieben Prozent fallen könnte. Im Plus behaupten konnten sich die Finanzwerte. Der Vorstandsvorsitzende von J.P.Morgan, Jamie Dimon, hatte sich positiv zum Geschäftsverlauf geäußert. J.P.Morgan gewannen 1,6 Prozent, Bank of America 0,1 Prozent.

DEVISENMARKT

Der Euro zeigt sich am frühen Donnerstag wenig verändert zum Niveau im späten US-Handel mit Ständen um 1,2580 Dollar. Die Abstufung der Bonität Spaniens um drei Stufen durch Moody's am späten Mittwoch belastet den Euro bislang kaum, nachdem in der Vorwoche bereits Fitch die Bonität um drei Stufen gesenkt hatte, Händler begründen dies damit, dass sehr viele Marktteilnehmer ohnehin sehr negativ für den Euro gestimmt seien und schon Rekordwetten gegen die Gemeinschaftswährung eingegangen seien, auch mit Blick auf die Wahl in Griechenland am Sonntag.

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 18.10 Uhr 
EUR/USD   1,2587  +0,2%    1,2567         1,2592 
EUR/JPY  99,9769  +0,1%   99,8309        99,9261 
EUR/CHF   1,2014  +0,0%    1,2010         1,2009 
USD/JPY  79,4300  -0,0%   79,4450        79,3720 
GBP/USD   1,5526  +0,1%    1,5511         1,5558 
 
 

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           82,95      82,62             0,40        0,33 
Brent/ICE           97,68      97,13             0,57        0,55 

Der Ölpreis der Sorte WTI rutschte zum Settlement um 0,8 Prozent bzw 0,70 Dollar auf 82,62 Dollar und damit den niedrigsten Stand seit acht Monaten. Die wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten waren weniger stark gesunken als erwartet und aus Monatssicht ging die Nachfrage in den USA im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Zudem wartete der Markt mit Spannung auf das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) am Donnerstag.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.622,35      1.618,50    +0,2%          +3,85 
Silber (Spot)         29,07         28,87    +0,7%          +0,20 
Platin (Spot)      1.483,50      1.464,48    +1,3%         +19,02 
Kupfer-Future          3,35          3,34    +0,3%          +0,01 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

BANKENUNION

Bundeswirtschaftsminister Rösler hat die Vorschläge für eine Bankenunion kritisiert. Diese sei als kurzfristig einsetzbares Kriseninstrument nicht geeignet, sagte er. Der deutsche Steuerzahler und Kleinsparer dürfe nicht für Risiken in Anspruch genommen werden, die andernorts verursacht wurden.

FINANZTRANSAKTIONSSTEUER

Die SPD-Troika sieht nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Hollande gute Chancen auf Einführung einer Finanzmarktsteuer in Europa. SPD-Fraktionschef Steinmeier zeigte sich zuversichtlich, dass es die Bereitschaft in einer Anzahl von Staaten für solch eine Besteuerung der Finanzmärkte gebe. In der Euro-Krise dringen sowohl SPD als auch Hollande darauf, den Fiskalpakt um Wachstumsimpulse zu ergänzen.

SCHULDENKRISE GRIECHENLAND

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 14, 2012 01:40 ET (05:40 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.