Bei den Parlamentswahlen in Griechenland zeichnet sich ein äußerst knapper Ausgang ab. Erste Umfragen deuten darauf hin, dass die beiden stärksten Vertreter von Reformbefürwortern und -gegner nahezu gleichauf liegen. So erhielt die konservative Nea Dimokratia, die das mit den internationalen Kreditgebern des Landes ausgehandelte Reformpaket prinzipiell respektiert, 27,5 bis 30,5 Prozent der Stimmen. Die linke Syriza, die den Pakt mit den Geldgebern aufkündigen will, kommt auf 27,0 bis 30,0 Prozent der Stimmen. Insgesamt sind im Athener Parlament 300 Plätze zu besetzen. Die stärkste Partei erhält zusätzlich 50 Sitze. Der potenzielle Koalitionspartner der Nea Dimokratia, die sozialistische Pasok, erhielt laut Umfragen 10 bis 12 Prozent der Stimmen, die potenzielle Syriza-Partner Demokratische Linke kommt auf 5,5 bis 6,5 Prozent.
DJG/DJN/hab
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June 17, 2012 12:16 ET (16:16 GMT)
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