BERLIN--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach Angaben ihres Sprechers Steffen Seibert noch keinen konkreten Kommentar zu den Wahlen in Griechenland abgeben, besteht aber auf der Fortsetzung des griechischen Reformkurses. "Die Bundeskanzlerin hat sich sehr klar zu den Erwartungen an Griechenland geäußert", erklärte der Regierungssprecher am Sonntagabend. "Darin wird klar, dass der Reformkurs fortgesetzt werden muss", betonte Seibert auf eine Anfrage von Dow Jones Newswires. Allerdings wollte Seibert noch keinen Kommentar zu den ersten Wahlprognosen in Griechenland abgeben. "Nein, man muss abwarten, bis sich ein vollständiges Bild ergibt", betonte er.
Nach abschließenden Nachwahlbefragungen kommt in Griechenland die Nea Dimokratia auf 28,6 bis 30,0 Prozent der Stimmen. Sie liegt damit etwas deutlicher als bisher angenommen vor der linken Syriza mit 27,5 bis 28,4 Prozent und käme einschließlich der 50-Sitze-Bonus auf 127 von Parlamentssitze. Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" geschrieben, Merkel wolle Athen auch bei einem Reformstopp in der Eurozone halten.
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June 17, 2012 13:59 ET (17:59 GMT)
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