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Bundesregierung hält an Reformforderungen in Griechenland fest

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat nach dem ergebnislosen Treffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland an Reformforderungen festgehalten und deren Erfüllung als entscheidend für die Zukunft des Landes bezeichnet. "Ich möchte gerne ganz generell sagen, aber aus tiefer Überzeugung, dass die Bundesregierung für eine positive Zukunft Griechenlands arbeitet", betonte Regierungssprecher Steffen Seibert. Deutschland arbeite dafür, dass Griechenland seine Schuldentragfähigkeit und seine Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen könne.

Um die Wettbewerbsfähigkeit und die finanzielle Stabilität des Landes wiederherzustellen, müssten "Konsolidierungs- und Reformmaßmahmen" ergriffen werden. "Darin, glauben wir, liegt die positive Zukunft für die griechischen Menschen. Das ist das deutsche Interesse", sagte Seibert auf die Frage, warum eine Pleite Griechenlands nicht im deutschen Interesse sei. "Ein Prozess, den vielerlei Experten als vollkommen unberechenbar und mit vielen Risiken behaftet darstellen, ein solcher Prozess kann weder im deutschen Interesse noch im griechischen noch im europäischen Interesse sein", stellte der Regierungssprecher klar.

Die Euro-Finanzminister planen nach ergebnislosen Beratungen in der Nacht zum Freitag ein neues Treffen am Mittwoch. Eine Zustimmung für das Hilfspaket über 130 Milliarden Euro soll es nur geben, wenn das griechische Parlament dem neuen griechischen Sparprogramm zustimmt, es von allen Parteien getragen und eine weitere Finanzierungslücke von 325 Millionen Euro geschlossen wird.

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires 
+49 (0)30 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com 
DJG/ank/apo 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 10, 2012 06:33 ET (11:33 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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