Die TUI-Aktie seit Mitte Februar rund 40 Prozent an Wert verloren. Von Januar bis März verbuchte TUI einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro und damit fast sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der operative Verlust (EBITA) verringerte sich um zwölf Prozent auf 224 Millionen Euro. "Schwaches Q1", sagt Hein. Die Container-Reederei Hapag-Lloyd belastet Europas größten Reiseveranstalter. "Hapag-Lloyd ist extrem zyklisch", so der Experte weiter. Die Reederei werde TUI auch noch länger beschäftigen, was sich aber laut Hein für TUI verkraften lässt. Für die Zukunft ist Hein deshalb zuversichtlich: "In den nächsten Quartalen wird es besser werden." Schwierigkeiten beim internationalen Wachstum und das Nachtflugverbot in Frankfurt belasten den Flughafenbetreiber Fraport. Auch am vergangenen Wochenende demonstrierten Anwohner erneut gegen den nächtlichen Fluglärm. "Das ganze Thema wird total überschätzt", sagt Hein. "Wichtig war, dass die Randzeiten bestehen bleiben, das ist gelungen. Insgesamt ist das für Fraport absolut verkraftbar." Die Fluglinie Air Berlin steckt tief in den roten Zahlen. Seit Anfang des Jahres beteiligt sich die arabische Fluggesellschaft Etihad am Unternehmen. "Die Finanzspritze hat natürlich der Bilanz von Air Berlin gut getan", sagt der Analyst. Und auch operativ war dieser Einstieg von Etihad wichtig: Auf der Langstrecke habe Air Berlin jetzt eine andere Ausrichtung.


