Überschattet von der Euro-Krise und dem
bevorstehenden EU-Gipfel haben die US-Börsen am Montag größere
Abgaben verbucht. Der Dow Jones Industrial
Befürchtungen über eine Verschlimmerung der europäischen Schuldenkrise und die Skepsis hinsichtlich brauchbarer Ergebnisse bei dem am Donnerstag beginnenden Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs lasteten auf den Märkten, sagten Börsianer. Anleger sorgten sich um die Gewinne der US-Unternehmen, sollte es den Europäern nicht gelingen, die Krise einzudämmen. "Ich glaube nicht, dass bei dem EU-Treffen etwas Außergewöhnliches herauskommt. Es dürfte lediglich zu verstärkten Schwankungen am Markt kommen", mutmaßte Geldmanager Wayne Lin vom Vermögensverwalter Legg Mason.
Auch die Bekanntgabe unerwartet guter US-Konjunkturdaten im frühen US-Handel vermochte den Markt kaum zu stützen. So sind die Verkäufe neuer Häuser im Mai deutlich stärker gestiegen als erwartet. Auf Monatssicht sei die Zahl um 7,6 Prozent auf 369.000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent auf 347.000 gerechnet.
BANKEN- UND TECH-WERTE UNTER DRUCK
Aus Branchensicht standen vor allem Bankenwerte und
Technologietitel unter Druck. So verloren Bank of America
Im breiteren Markt kletterten Quest
RIM LEIDEN UNTER ABSTUFUNG
Die in New York anstelle von Aktien gelisteten ADR von Grupo
Modelo zogen um 22,45 Prozent an, nachdem die Nachrichtenagentur
Bloomberg gemeldet hatte, dass der Brauereikonzern AB Inbev
Die Papiere von RIM
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0242 2012-06-25/22:27
