"Klar ist, dass man Vorstände anderer Landesbanken nur schwerlich in den Helaba-Verwaltungsrat aufnehmen kann. Deshalb werden dort Repräsentanten benötigt, die die Interessen der ganzen Gruppe vertreten können", sagte Fahrenschon der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auf die Entscheidung von Fahrenschon war mit Spannung gewartet worden. Auf die Bemerkung, mit Eintritt in den Verwaltungsrat sende er das Signal, dass die Helaba unter Vernachlässigung anderer Landesbanken zum Spitzeninstitut aller deutschen Sparkassen ausgebaut werden solle, sagte Fahrenschon der F.A.Z.: "Die Helaba übernimmt jetzt für die ganze Sparkassen-Finanzgruppe Verantwortung. Damit sind natürlich auch neue Chancen verbunden. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und ich selbst haben aber jetzt nicht die Aufgabe, Patente zu verteilen, sondern das eingebrachte Kapital der ganzen Gruppe zu schützen. Das ist der Grund, weshalb über eine Mitwirkung im Verwaltungsrat nachgedacht wird."