Nach dem Sinkflug der letzten Monate scheint die Aktie der Kranich-Airline wieder an Höhe zu gewinnen. Aufwind kommt dabei auch von zwei renommierten Analystenhäusern. Deren Kursziele sind noch lange nicht in Sichtweite.
Ende der Steuer?
Die umstrittene Luftverkehressteuer habe dem deutschen Markt zwei Millionen Passagiere gekostet, erklärte Luftverkehrsspezialist Frank Skodzik von der Commerzbank. Eine Rücknahme der Steuer werde zwar weiterhin für politischen Zündstoff sorgen, die Lufthansa würde hiervon jedoch profitieren, so Skodzik in seiner jüngsten Studie. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hatte dafür plädiert, dass im Falle einer volkswirtschaftlich negativen Wirkung über die Luftverkehrsabgabe nachgedacht werden müsse. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Dynamik in der Diskussion hat Skodzik seine Einschätzung auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen.
Gesunkener Ölpreis treibt Gewinne
Auch UBS-Analyst Jarrod Castle rät weiter zum Kauf der Kranich-Aktie. Sein Kursziel für die Deutsche Lufthansa bleibt bei 13 Euro. Demnach könnten die Berichte zum zweiten Quartal wegen der gesunkenen Ölpreise etwas über den Erwartungen liegen. Im Auftaktquartal wurden die Prognosen trotz höherer Kosten durch Personal, Kerosin und Restrukturierungen im Wesentlichen getroffen.


