Im Korruptionsprozess gegen frühere Manager von Media Markt hat ein Angeklagter den Empfang von Schmiergeld eingeräumt. Insgesamt kommt der Prozess wegen zahlreicher Anträge der Verteidigung nur schleppend in Gang.
Im Korruptionsprozess gegen ehemalige Top-Manager der Elektrohandelskette Media Markt hat einer der Angeklagten den Empfang von Schmiergeld eingeräumt. Bereits 2003 habe er von einem Vertriebspartner Geld bekommen, damit dessen Unternehmen weiterhin in den Märkten gegen Provision Sony-Computer verkaufen könne, räumte der einstige Süddeutschland-Chef am Dienstag vor dem Landgericht Augsburg ein. Er habe den Besitzer der Vertriebsagentur Jahre zuvor im Urlaub kennengelernt und bei der Metro-Tochter ins Geschäft gebracht.
Als sich Sony von der gemeinsam mit Media Markt beauftragten Agentur trennen wollte, habe er sich für den Verbleib seines Bekannten stark gemacht. Um die Rückendeckung von Deutschlandchef Michael Rook zu bekommen, habe der allerdings Geld verlangt. "Damals gab es das gleiche Modell, dass man sich das geteilt hat", sagte der frühere ...
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