Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb
(BMS) will deutlich mehr Aktien zurückkaufen als bislang
geplant. Der Verwaltungsrat habe weitere Aktienrückkäufe für bis zu
drei Milliarden Dollar genehmigt, teilte das Unternehmen am
Dienstagabend in New York mit. Damit kann der Konzern, der in diesem
Jahr den Patentschutz für das wichtigste Medikament Plavix verlor,
eigene Anteile für bis zu sechs Milliarden Dollar erwerben. Die
Quartalsdividende bleibe bei 34 Cent.
Den durch den Patentwegfall erwarteten Umsatzverlust wollen die
New Yorker mit der Übernahme von kleinen und mittleren Unternehmen
ausgleichen. So hatte BMS erst im Januar den Kauf des
Hepatitis-C-Spezialisten Inhibitex für 2,5 Milliarden
Dollar angekündigt./zb/enl
ISIN US1101221083
AXC0022 2012-06-27/06:05