Washington D.C. (BoerseGo.de) - In den USA ist es unmöglich einen Wahlkampf ohne die entsprechenden finanziellen Mittel zu gewinnen. Einem Bericht des Handelsblatts zufolge macht sich US-Präsident Barack Obama Sorgen, da er weniger finanzielle Mittel als sein Gegner zur Verfügung hat. Wenn alles so weitergehe wie bisher, werde er der erste Präsident der neueren Geschichte sein, der im Kampf um die Wiederwahl weniger Geld zur Verfügung hat als sein Herausforderer, teilte Obama in einer Email seinen Unterstützern mit.
Bei den Vorwahlen haben die Demokraten etwa drei Viertel ihrer Gelder von Wahlkampfspendern erhalten, die weniger als 1.000 US-Dollar gespendet haben. Den Republikanern sollen dagegen mehr als drei Viertel aller Spender über 1.000 US-Dollar gegeben haben. Insbesondere Geldgeber der Wall Street sollen sich von Obama abgewandt haben und Mitt Romney unterstützen, dem als Mitgründer der Private Equity Gesellschaft Bain Capital gute Kontakte zur Finanzwelt nachgesagt werden.
Umfragen von NBC und dem Wall Street Journal zufolge liegt Obama in der Wählergunst derzeit mit 47 Prozent der Befragten nur noch knapp vor Romney, der auf 44 Prozent kommt.
