Der schwäbische Autobauer erringt einen ersten Sieg in der anstehenden Prozesswelle. Die Verhandlungen gehen "in die richtige Richtung", sagte ein Unternehmenssprecher.
Die Porsche Holding hat vor Gericht einen Etappensieg gegen zwei auf millionenschweren Schadenersatz klagende Anteilseigner erzielt. "Das sind hohe Hürden", sagte der Vorsitzende Richter Stefan Puhle am Mittwoch im Landgericht Braunschweig zu dem Vorwurf, Porsche habe die Anleger über die Absicht zur Beherrschung von VW im Jahr 2008 getäuscht.
Die Aktionäre fordern von der Holding, die gut die Hälfte der Stimmrechte an VW und eine knappe Mehrheit am Autobauer Porsche AG hält, insgesamt rund 4,7 Millionen Euro. Drei weitere Klagen von Profi-Investoren über mehr als vier Milliarden Schadenersatz sind in Braunschweig noch abhängig und sollen später verhandelt werden. Porsche äußerte sich nach dem Auftakt zu der Prozesswelle zuversichtlich: Die Verhandlungen gehen "in die richtige Richtung", sagte ein Unternehmenssprecher.
Die noch mit mehr als einer Milliarde Euro verschuldete Porsche Holding bestreitet die Vorwürfe und gibt den Aktionären die Schuld an ihren Verlusten, die sie im Herbst 2008 durch die ...
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