Die Arbeiten an den Details der Finanzhilfe für Spanien und Zypern beginnen. Bereits zum 9. Juli soll etwa das spanische Hilfspaket festgezurrt werden, so EZB-Direktor Jörg Asmussen.
Nachdem die Eurogruppe die Hilfsanträge von Spanien und Zypern am Mittwoch angenommen hat, sollen die Arbeiten an den konkreten Hilfeprogrammen kurzfristig beginnen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters kündigte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen an, Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) sollten noch am Abend in Madrid die Arbeit aufnehmen.
Ziel sei, der Eurogruppe am 9. Juli eine Grundsatzvereinbarung für Hilfen für die spanische Finanzbranche mit sektorbezogenen Auflagen vorzulegen. Die Troika-Mission von IWF, EZB und EU-Kommission für Zypern werde wohl am kommenden Montag beginnen. Anders als bei Spanien wird es nach der Einschätzung von Asmussen bei dem Inselstaat um umfassendes Hilfe- und Anpassungsprogramm gehen.
Die Eurogruppe hatte zuvor signalisiert, dass der für Spaniens maroden Bankensektor vorgesehene Hilferahmen von maximal 100 Milliarden Euro nicht ausgeschöpft werden dürfte. Veranschlagt werde nun ein Bedarf in der Größenordnung von 51 bis 62 Milliarden Euro, "plus Sicherheitspuffer". Letztlich dürfte man unter dem gesetzten Maximalwert bleiben.
Die Gelder für Spanien sollen zunächst aus dem vorläufigen Euro-Rettungsschirm EFSF fließen, und zwar so lange, bis der geplante dauerhafte Hilfefonds ESM aktiviert ist. Die Gelder sollen an den ...
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