Mit dem Sportbekleidungshersteller Ming Le Sports will ein weiteres chinesisches Unternehmen den Sprung an die Frankfurter Börse wagen. Die Preisspanne für die auszugebenden knapp 1,44 Millionen Aktien reiche von 8 bis 16 Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Damit wollen die Chinesen bis zu 23 Millionen Euro einsammeln, um eine neue Schuhfabrik zu bauen und in das Vertriebsnetz zu investieren. Die Erstnotiz ist für den 6. Juli geplant.
Die Zeichnungsfrist läuft bis diesen Mittwoch (4. Juli), die angebotenen Aktien beinhalten eine Mehrzuteilungsoption. Bei vollständiger Platzierung würden insgesamt mehr als 30 Prozent der Aktien in Streubesitz gehen, hieß es laut Mitteilung. Das Unternehmen plant eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse. Konsortialbank ist die Wertpapierhandelsbank Steubing.
Eigenen Angaben zufolge erzielte das Unternehmen 2011 einen Umsatz von rund 194 Millionen Euro. Unter der Eigenmarke "Ming Le" entwirft, produziert und vertreibt das Unternehmen Schuhe, Bekleidung und Accessoires in China und beschäftigt knapp 1.300 Mitarbeiter./men/she
AXC0103 2012-07-03/13:04
