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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Hongkong bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag nach der Errichtung der Sonderverwaltungsregion Hongkong" geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (18.10 Uhr)

INDEX                  Stand      +-% 
Euro-Stoxx-50       2.264,72   +4,96% 
Stoxx-50            2.380,99   +2,04% 
DAX                 6.416,28   +4,33% 
FTSE                5.571,15   +1,42% 
CAC                 3.196,65   +4,75% 
DJIA               12.821,44   +1,74% 
S&P-500             1.354,59   +1,92% 
Nasdaq-Comp.        2.916,94   +2,37% 
Nasdaq-100          2.598,48   +2,44% 
Nikkei-225          9.006,78   +1,50% 
EUREX                  Stand  +-Ticks 
Bund-Future           140,87  -80 
 
 

FINANZMARKT USA

Erleichterung über das Ergebnis des EU-Gipfels lässt die Anleger auch an den US-Märkten risikofreudiger agieren. Aktien und Rohstoffe sind gefragt, wobei letztere auch von der Aufwertung des Euro zum Dollar profitieren. Gleichzeitig ist ein Rückzug aus US-Staatsanleihen zu beobachten. Die Aktien von Nike brechen um rund 10 Prozent ein, nachdem der Sportartikelhersteller enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt und sich pessimistisch zum Wachstum des China-Geschäfts geäußert hat. Research in Motion hat ebenfalls schwache Geschäftszahlen vorgelegt. Der Hersteller des Blackberry hat erstmals seit sieben Jahren ein Quartal mit Verlust abgeschlossen. Der Kurs fällt um 19 Prozent. Aktien von Ford ermäßigen sich um 4,6 Prozent. Der Automobilhersteller rechnet wegen der schwachen Konjunktur in Europa mit einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal. Optimistischer blickt der Waffenhersteller Smith & Wesson in die Zukunft, dessen Aktienkurs um 15 Prozent in die Höhe schießt. Das Unternehmen erfreut sich stetiger Absatzsteigerungen. Seine Ertragsprognosen liegen über den Schätzungen der Analysten.

FINANZMÄRKTE EUROPA

Die überraschenden Beschlüsse des EU-Gipfels in Brüssel haben an den europäischen Börsen zu kräftigen Gewinnen geführt. Am stärksten profitierten die Börsen in Spanien und Italien. Beide Länder, die zuletzt unter einer hohen Zinslast litten, werden gemäß den Beschlüssen Hilfe für ihre maroden Banken erhalten. An den Anleihemärkten sorgten die Nachrichten für Entspannung. Nachdem die Renditen für spanische Benchmarkanleihen am Vortag zwischenzeitlich in den kritischen Bereich von 7 Prozent gestiegen waren, liegen sie nun wieder deutlich darunter. Die großen Gewinner der Beschlüsse waren die Bankenaktien, die im Schnitt um 4,1 Prozent zulegten. BBVA zogen um 9 Prozent an, die Intesa sogar um 11,6 Prozent. Barclays verbuchten erneut Abgaben und gaben um 1,7 Prozent nach. Sie litten weiterhin unter einem Zinsmanipulationsskandal. Auch konjunktursensible Werte waren gefragt. Sie waren in den vergangenen Tagen wegen der wachsenden Unsicherheiten als Folge der Schuldenkrise unter Druck geraten. Automobilaktien stiegen im Schnitt um 4,8 Prozent, während Chemiewerte um 4,4 Prozent anzogen. Schwache Geschäftszahlen des US-Sportartikelherstellers Nike bremsten die adidas-Aktie, die um 0,01 Euro nachgab.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt   +/- %  Fr,  8.55 Uhr  Do, 17.46 Uhr 
EUR/USD    1,2668   0,66%         1,2584         1,2436 
EUR/JPY  101,0851   0,94%       100,1412        98,6477 
EUR/CHF    1,2014  -0,01%         1,2015         1,2012 
USD/JPY   79,8050   0,30%        79,5655        79,3305 
GBP/USD    1,5691   0,34%         1,5639         1,5507 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Hoffnungen auf Fortschritte bei der Lösung der europäischen Schuldenprobleme haben zum Wochenschluss für deutliche Kursgewinne an den asiatischen Aktienmärkten gesorgt. Nach einem mauen Handelsbeginn drehten die Kurse in der gesamten Region nach Bekanntgabe der Ergebnisse des jüngsten EU-Krisengipfels ins Plus. Entgegen der Erwartungen haben sich die 17 Staats- und Regierungschefs der Eurozone unter anderem auf direkte Bankenhilfen und einen erleichterten Zugriff auf den Euro-Rettungsschirm geeinigt. In Tokio durchbrach der Leitindex Nikkei-225 die Marke von 9.000 Punkten und schloss 1,5 Prozent fester. Die Stimmung in Tokio wurde darüber hinaus von den jüngsten Inflationszahlen gestützt: Der Konsumentenpreisindex Japans ist im Mai auf 0,1 Prozent gefallen, was die Hoffnungen auf weitere geldpolitische Lockerungen durch die Bank of Japan steigen ließ.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Rettungsfonds wandelt Teil seiner Commerzbank-Einlage in Aktien

Der Rettungsfonds SoFFin hat einen Teil seiner Stillen Einlage an der Commerzbank in Aktien gewandelt, um eine Verwässerung im Zuge der Kapitalerhöhung zu vermeiden. Damit wird ein Teil der Stillen Einlage im Nominalwert von rund 80,1 Millionen Euro in 58.851.212 Aktien gewandelt.

E.ON legt Verkaufspläne für Abfalltochter auf Eis

Der Energiekonzern E.ON hat den Verkauf seiner Abfalltochter E.ON Energy from Waste wegen unzureichender Angebote auf Eis gelegt. Eine Wiederaufnahme des Verkaufsprozesses zu einem späteren Zeitpunkt sei nicht ausgeschlossen, sagte ein Konzernsprecher.

Daimler und russische Kamaz verstärken Zusammenarbeit bei Lkw

Die Daimler AG weitet ihre Partnerschaft mit dem russischen Lkw-Hersteller Kamaz aus. Die beiden Konzerne haben einen Lizenzvertrag zur verstärkten Zusammenarbeit beim Bau von Fahrerhäusern unterzeichnet, wie sie gemeinsam mitteilten.

BMW und Toyota bauen Zusammenarbeit aus

Die beiden Autohersteller BMW und Toyota wollen künftig verstärkt gemeinsame Sache machen. Um Entwicklungskosten zu sparen, ist eine vertiefte Zusammenarbeit bei Umwelttechnologien geplant.

=== 
DJG/ros/cln 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2012 12:10 ET (16:10 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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