Die Einigung der Eurogruppe auf kurzfristige Hilfen für Italien und Spanien hat den US-Börsen am Freitag deutliche Gewinne beschert. In Brüssel hatten sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone in der vergangenen Nacht darauf verständigt, den beiden großen Krisenländern unter die Arme zu greifen. Darüber hinaus sollen künftig nicht nur Staaten, sondern auch Banken direkt auf die Rettungsfonds zugreifen können, sobald eine zentrale Finanzaufsicht installiert ist. Zudem wurde ein Wachstumspakt über 120 Milliarden Euro beschlossen.
Von Experten hieß es, damit verteilten sich die Risiken auf mehr Schultern, was die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs der Eurozone zumindest kurzfristig verringere. Angesichts enttäuschender Unternehmenszahlen und uneinheitlicher Konjunkturdaten fielen die Gewinne an der Wall Street aber weniger stark aus als in Europa und Asien. So hellte sich die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago in diesem Monat zwar überraschend etwas auf, das von der von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima aber trübte sich im Juni stärker ein als zunächst gemeldet.
Der Dow Jones Industrial
Ähnlich wie an den anderen Weltbörsen zählten auch in New York
die Bankentitel zu den Favoriten. Besonders deutlich nach oben
sprangen die Titel der Bank of America
Außerhalb der Finanzbranche gab es allerdings vor allem
schlechte Nachrichten. Die Aktien von Nike
Sogar um 18,73 Prozent rauschten die Papiere von Research In
Motion (RIM)
Für die Aktien von Ford
Die jüngsten Unternehmensnachrichten von Alcoa
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0382 2012-06-29/20:01
