Das Bundeskartellamt hat im Fall des
Schienenkartells erste Bußgelder in Höhe von insgesamt 124,5
Millionen Euro gegen beteiligte Unternehmen verhängt. Wegen
wettbewerbswidriger Absprachen zu Lasten der Deutschen Bahn seien
Bescheide gegen vier Hersteller und Lieferanten von Schienen
ergangen, teilte das Bundeskartellamt am Donnerstag in Bonn mit. Der
Stahlkonzern ThyssenKrupp
"Die Schienenlieferanten haben sich gegenseitig über viele Jahre nahezu konstante Quoten am Auftragsvolumen der Deutschen Bahn zugesichert", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Mit den nun erlassenen Bescheiden sei nur der erste Teil der Verhandlungen abgeschlossen, sagte Mundt weiter. Die Ermittlungen gegen weitere Unternehmen dauern laut Mitteilung an und sollen auch auf weitere Bereiche ausgeweitet werden./men/kja
ISIN DE0007500001 AT0000937503 DE0007667107
AXC0069 2012-07-05/10:33
