In Genf versuchen die UN-Außenminister eine Lösung für den Syrien-Konflikt zu finden. Kofi Annan hat vorgeschlagen, eine Übergangsregierung zu bilden. Streitpunkt ist, ob Assad Teil dieser Regierung sein soll oder nicht.
Schwieriges Ringen um eine diplomatische Lösung für Syrien: Außenminister der Weltmächte und von Nahost-Staaten haben am Samstag bei einer Konferenz in Genf nach einem politischen Ausweg aus der immer blutiger werden Syrien-Konflikt gesucht. Dabei wurden erhebliche Differenzen zwischen Russland und dem Westen zur Rolle des syrischen Machthabers Baschar Assad im Falle der Bildung einer Übergangsregierung der nationalen Einheit in Damaskus deutlich.
Der internationale Syrien-Vermittler Kofi Annan appellierte an die beteiligten Staaten, ihre Differenzen zu überwinden und gemeinsam den blutigen Konflikt zu beenden. Andernfalls drohe ein Übergreifen auf die gesamte Nahost-Region und "eine neue Front für den internationalen Terrorismus", warnte Annan am Samstag bei der Eröffnung einer Konferenz der Außenminister der fünf UN-Vetomächte und mehrerer Nahost-Staaten in Genf. "Vereint können Sie Bedingungen schaffen, die es den Syrern ermöglichen, ...
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