Es ist der endgültige Abschied von der Kernenergie: Heute übernimmt der Niederländer Peter Terium den Vorstandsvorsitz von RWE. Und schon jetzt ist klar: In einzelnen Bereichen wird er ganz neue Akzente setzen.
Ein letztes Mal überließ der designierte RWE-Chef Peter Terium seinem Vorgänger Jürgen Großmann den Vortritt. Großmann begrüßte am Freitag die 250 Top-Führungskräfte des Energiekonzerns, die im sonnigen Istanbul zu ihrer jährlichen, zweitägigen Tagung zusammengekommen waren - und hielt gleich im Anschluss auch schon seine Abschiedsrede. Danach gehörte die Bühne im noblen Swissotel über dem Bosporus Peter Terium.
Der Niederländer tritt zwar formell erst heute sein Amt an, spätestens diesem Termin Mitte Juni war der Machtwechsel aber vollzogen. Die Eckpfeiler seiner Strategie hat Terium in den vergangenen Monaten schon mit kleineren Teams erarbeitet und am Wochenende gemeinsam mit seinem künftigen Vorstand präsentiert. Grundsätzlich hält Terium zwar an Großmanns Strategie "nachhaltiger, robuster und internationaler" fest, wie das Handelsblatt aus Kreisen der Teilnehmer erfuhr, aber in einzelnen Bereichen wird er ganz neue Akzente setzen:
RWE wird die Energiewende aktiv annehmen, auf Kernkraft endgültig verzichten und mehr in erneuerbare Energien investieren.RWE muss weiter sparen und ist deshalb für Partnerschaften offen.RWE erhält eine neue Struktur. Die Kraftwerke werden in einer europäischen Gesellschaft ...Den vollständigen Artikel lesen ...

